Dortmund

Borussia Dortmund: „Horror!“ Angefressener Michael Zorc hält Brandrede Richtung BVB-Team

Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, richtet sich mit deutlichen Worten an die Mannschaft.
Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, richtet sich mit deutlichen Worten an die Mannschaft.
Foto: imago images/Moritz Müller

Dortmund. Bayern München gegen Borussia Dortmund – wenige Spiele elektrisieren in Deutschland so sehr wie dieses Gipfeltreffen.

Auch Michael Zorc scheint am Donnerstag bereits im Clasico-Fieber zu sein. Auf der Pressekonferenz hielt der Sportdirektor von Borussia Dortmund eine Wutrede, die gut und gerne als Kabinen-Ansprache vor dem Anpfiff dienen könnte.

Borussia Dortmund: Michael Zorc richtet deutliche Worte ans Team

Angesprochen auf die peinliche 0:5-Klatsche, die der BVB beim letzten München-Besuch kassierte, redete sich Zorc regelrecht in Rage.

„Alex Witsel hat mal gesagt: In der letzten Saison haben wir im Heimspiel Eier gehabt und in München nicht“, rezitiert der langjährige BVB-Kapitän den Belgier. „Und wenn ich mir die Ergebnisse der letzten Jahre in München anschaue, das eine Pokalspiel mal ausgenommen, dann ist das eine reine Horror-Bilanz. Das muss man wirklich so sagen.“

Die jüngste Bilanz der BVB-Auswärtsspiele bei Bayern München sieht in der Tat erschreckend aus. In der Bundesliga verlor Borussia Dortmund beim FCB die letzten fünf Partien bei einer Torbilanz von 3:22!

„Da brauchen wir nicht viel über Taktik reden“, legte Zorc nach, angefressen über die jahrelange Chancenlosigkeit in München. „Wir müssen Männerfußball spielen. Wir müssen Kerle sein am Samstag auf dem Platz. Darum wird es gehen, das wird das Entscheidende sein.“

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„Die Jungs in München raufen sich zusammen“

„Denn eins ist klar: Die Jungs in München raufen sich zusammen – egal wer Trainer ist, spielt alles keine Rolle. Und wir müssen dagegen halten. Das haben wir in den letzten Jahren nicht getan. Nicht nur letztes Jahr nicht, auch in den Jahren davor nicht. Und das ist die klare Forderung an unsere Mannschaft. Das wir einfach anders da auftreten.“

Die PK machte deutlich: Michael Zorc ist schon „on fire“. Sollte seine Brandrede die Mannschaft erreichen, werden es die Bayern deutlich schwerer haben, als beim letzten 0:5.

 
 

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