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Borussia Dortmund: Nach Handspiel-Eklat – jetzt werden die Regeln geändert

Borussia Dortmund: Wird demnächst weniger über Handspiele diskutiert?
Borussia Dortmund: Wird demnächst weniger über Handspiele diskutiert?
Foto: imago images/RHR-Foto

Dortmund. Innerhalb einer Woche sorgten bei Borussia Dortmund zwei Handspiele für ordentlichen Wirbel. Erst wurde dem BVB gegen die Bayern ein vermeintlicher Elfmeter verweigert – gegen Paderborn wurde Borussia Dortmund für eine ähnliche Szene bestraft.

In der leidigen Diskussion, was als Handspiel zu werten ist und was nicht, schreiten jetzt die obersten Regelhüter ein und ändern die Regeln für die kommende Saison – mal wieder.

Borussia Dortmund: Grenze zwischen strafbarem und nicht strafbarem Handspiel

Die vermeintlichen Handspiele von Jerome Boateng und Emre Can und die jeweils unterschiedliche Entscheidung der Schiedsrichter, erhitzen weiterhin die Gemüter.

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Das ist die IFAB:

  • Internationales Gremium zur Änderung der Fußballregeln
  • Sitz in Zürich
  • Mitglieder tagen einmal pro Jahr
  • Die IFAB wurde schon 1886 gegründet
  • Mitglieder bestehen aus Vertretern der englischen, walisischen, irischen und schottischen Verbände, sowie vier FIFA-Mitgliedern

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Doch neu ist die Diskussion um die Handspiel-Regel nicht. Seit Jahren gibt es keine einheitliche Linie. Oftmals entsteht der Eindruck, die Schiedsrichter würden mal so, mal so entscheiden. Das soll jetzt ein Ende haben! Wie das International Football Association Board mitteilte, soll die Regelung ab der kommenden Saison erneut überarbeitet werden.

Die IFAB ist als internationales Gremium dazu befähigt, über Regeländerungen im Fußball zu beraten und diese auch zu beschließen.

Die neue Regelung sieht vor, dass ab der kommenden Spielzeit bei Handspielen eine klare Linie zwischen Schulter (nicht strafbares Handspiel) und Achselhöhle bei angelegtem Arm (potentiell strafbares Handspiel) gezogen werden soll.

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Nach den neuen Regestandards hätte in beiden BVB-Situationen auf Elfmeter entschieden werden müssen. Sowohl Boateng als auch Can bekamen den Ball an den Ellenbogen. Die Tatsache, dass Cans Arm angelegt war, soll in Zukunft wohl nicht mehr schützen (Erfahre hier mehr zum Handspiel-Wirbel >>).

Weitere Regeländerungen beschlossen

Des Weiteren sollen Handspiele der angreifenden Mannschaft ebenfalls neu bewertet werden. Ein unabsichtliches Handspiel bei einer Offensiv-Aktion soll nicht mehr zwingend strafbar sein. Dies soll nur geahndet werden, wenn aus dem Handspiel ein Tor oder eine Torchance entsteht.

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Schon zu Beginn der aktuellen Saison war die Handspiel-Regel überarbeitet worden. Damals hatte es geheißen, dass besonders Vergehen, bei denen die eigene Körperfläche unnatürlich vergrößert wird, als Handspiel zu ahnden sind.

Zu einer klaren Linie hat das, wie sich nun zeigt, aber nicht gereicht. Jetzt werden die Regeln wieder angepasst. (mh)

 
 

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