Borussia Dortmund: Gladbach-Star mit BVB-Geständnis – „Darüber habe ich noch nie gesprochen“

Ein Gladbach-Star wäre fast bei Borussia Dortmund gelandet.
Ein Gladbach-Star wäre fast bei Borussia Dortmund gelandet.
Foto: imago images/Joachim Sielski

Hätte Borussia Dortmund in den letzten Jahren mehr Titel gewonnen, wenn man 2017 einen anderen Transfer getätigt hätte?

Ein Star der anderen Borussia, nämlich der aus Mönchengladbach, verrät nun, dass er damals kurz vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund stand. Am Ende scheiterte der Deal an einem Detail.

Borussia Dortmund verhandelte mit Mittelfeld-Ass der Konkurrenz

Im Sommer 2017 startete der BVB unter Neu-Trainer Peter Bosz die Mission Meisterschaft. Dortmund hatte im Sommer teures Geld investiert. Unter anderem waren damals Andriy Yarmolenko (25 Millionen Euro), Manuel Akanji (21,5 Millionen Euro) und ein gewisser Jadon Sancho (ca. 8 Millionen Euro) ins Ruhrgebiet gewechselt.

Der Plan der BVB-Oberen schien sich zunächst auszuzahlen. Dortmund startete furios in die Saison. Bis zum neunten Spieltag lag man auf Platz eins, doch dann schlich sich der Wurm ein. Der negative Höhepunkt: Das heute legendäre 4:4 gegen Schalke, als man zur Halbzeit noch 4:0 führte. Es war gleichzeitig Bosz‘ letztes BVB-Spiel.

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Die teuersten BVB-Transfers:

  1. Mats Hummels, 30,5 Millionen Euro
  2. André Schürrle, 30 Millionen Euro
  3. Abdou Diallo, 28 Millionen Euro
  4. Henrikh Mkhitaryan, 27,5 Millionen Euro
  5. Thorgan Hazard, 25,5 Millionen Euro

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Wäre mit einem anderen Spieler damals alles anders gelaufen? Zumindest hatten die Dortmunder noch einen weiteren Spieler auf dem Zettel – Raffael von Borussia Mönchengladbach. Das verriet der Brasilianer nun in einem Interview mit der „Rheinischen Post“.

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„Vor drei Jahren haben wir auch miteinander gesprochen“, bestätigt Raffael. „Tatsächlich ist der BVB der einzige Verein, bei dem ich mir vorstellen konnte, dass ich da mal spiele, ansonsten gab es in Deutschland für mich nur Gladbach“, gibt er offen zu.

Verhandlungen scheiterten an der Vertragslaufzeit

Jedoch sei eine mögliche Unterschrift damals an einem kleinen Detail gescheitert. „Das Problem war aber, dass wir uns nicht über die Vertragslaufzeit einigen konnten“, erzählt Raffael. Der Offensivmann war damals immerhin schon 32 Jahre alt. Weitere Details gibt er nicht preis.

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Und so blieb Raffael bei den „Fohlen“, wo sein Vertrag am Ende dieser Saison auslief. Am Ende erkämpfte sich der BVB mit Müh und Not einen Platz in der Champions League.

Raffael zeigt bei den Gladbachern eine starke Leistung und erzielte in der Saison 17/18 neun Tore in 27 Partien. (mh)

 
 

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