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Borussia Dortmund: BVB-Juwel Reyna hat sich entschieden - jetzt wird bekannt, dass...

Zwei Youngsters bei Borussia Dortmund: Giovanni Reyna (l.) und Jadon Sancho.
Zwei Youngsters bei Borussia Dortmund: Giovanni Reyna (l.) und Jadon Sancho.
Foto: imago images/Jan Huebner

Dortmund. Giovanni Reyna ist bei Borussia Dortmund der neue Stern am Horizont. In der Bundesliga noch mit wenigen Einsatzminuten, trumpfte er im DFB-Pokal und in der Champions League bereits auf.

Jetzt hat der 17-jährige Shootingstar von Borussia Dortmund eine wegweisende Entscheidung über seine Zukunft getroffen.

Borussia Dortmund: Reyna trifft wichtige Entscheidung

Gleich vier Nationen buhlten um den Youngster, der sich noch nicht für eine Nationalmannschaft entschieden hatte. Die durchaus ungewöhnliche Situation ist durch die Familie und Jugend des jungen Offensivmanns von Borussia Dortmund bedingt.

Reyna hat Wurzeln in Argentinien, seine Großmutter ist Portugiesin, aufgewachsen ist er aber in England und den USA. Alle Verbände sollen um die Gunst des Spielers geworben haben. Gegenüber den „Ruhrnachrichten“ bezieht er nun deutlich Stellung: „Ich kenne die Gerüchte, aber für mich ist das ganz klar. Ich werde nur für die USA spielen, das ist meine Heimat.“

Nachdem Reyna in jedem Spiel der Rückrunde immerhin zu Kurzeinsätzen kam, hat US-Nationaltrainer Gregg Berhalter dem Youngster sein Interesse persönlich am Telefon mitgeteilt. Nach der Einladung steht Reyna nun offiziell im Testspiel-Kader der USA, wenn es Ende des Monats gegen die Niederlande und Wales geht.

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Für wichtige Pflichtspiele im US-amerikanischen Trikot hat sich Reyna aber abgemeldet. Ab der kommenden Woche wollen sich die USA für eine Olympia-Teilnahme im Sommer 2021 qualifizieren. „Ich könnte meinen Platz im Kader verlieren“, so Reyna. „Das halte ich nicht für sinnvoll. Ich bleibe hier, der BVB hat mir auch gesagt, dass sie mich hier brauchen.“

Seine Entwicklung ist jedenfalls vielversprechend. Zusammengenommen kommt Reyna im DFB-Pokal und in der Champions League auf eine Torvorlage und einen eigenen Treffer – in nur 46 Minuten. In der Bundesliga konnte er ebenfalls glänzen, sich aber bei seinen Kurzeinsätzen noch nicht mit einem Tor auszeichnen.

 
 

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