Dortmund

Borussia Dortmund gegen Real Madrid: BVB-Fans wurden bei dieser Szene wahnsinnig

David Herten

Dortmund. Der Champions-League-Kracher zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid versprach schon weit vor Anpfiff einiges, und er sollte viel halten.

Gleich nach 13 Minuten gab es den ersten großen Aufreger. Das war passiert:Gonzalo Castro erkämpfte 30 Meter vor dem Real-Tor den Ball und schickte Andrey Yarmolenko in den Strafraum. Der Ukrainer flankte von rechts an den langen Pfosten, wo Maximilian Philipp den Ball aufs Tor schoss.

Ramos mit der Hand

Real-Keeper Kaylor Navas segelte am Ball vorbei, konnte die Kugel nur leicht ablenken, und sein Kollege Sergio Ramos dachte sich offenbar: Wenn mein Torwart den Ball schon nicht richtig mit der Hand abwehrt, dann mache ich es eben selbst.

Der Spanier beförderte den Ball mit seiner rechten Hand aus dem Gefahrenbereich (siehe Screenshot oben). Ein anderer Madrid-Verteidiger klärte ins Toraus.

Schiedsrichter Björn Kuipers hielt Rücksprache mit dem Torlinienrichter, der wenige Meter daneben stand. Nach kurzem Diskurs entschied der Holländer auf Eckstoß – klare Fehlentscheidung! Es hätte Rot für Ramos und einen Elfmeter für die Borussia geben müssen.

Kein Videobeweis in der Champions League

Einen Videobeweis gibt es zwar, wenn Augsburg und Mainz sich im grauen Mittelfeld der Bundesliga begegnen. Wenn zwei europäische Spitzenteams aber im Vorzeigewettbewerb gegeneinander antreten, sind die Referees auf ihre seit Jahren scharf kritisierten Torlinienrichter angewiesen.

Dann kam’s knüppeldick für den BVB: Nur fünf Minuten später brachte Gareth Bale die „Königlichen“ in Führung.