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Borussia Dortmund: Fan-Rückkehr? So soll es funktionieren!

Carsten Cramer von Borussia Dortmund spricht über die Pläne für eine Fan-Rückkehr.
Carsten Cramer von Borussia Dortmund spricht über die Pläne für eine Fan-Rückkehr.
Foto: imago images/Matthias Koch/Kirchner-Media - Montage: DER WESTEN

Dortmund. Das macht den Fans von Borussia Dortmund Hoffnung! Ihr Herzensverein arbeitet weiterhin akribisch daran, dass die Tribünen zum Start der neuen Saison zumindest teilweise wieder gefüllt werden können.

Wie dieses Vorhaben konkret funktionieren soll, erklärte jetzt Carsten Cramer, Geschäftsführer und Marketingleiter bei Borussia Dortmund. Ein bestimmtes Vorhaben dürfte für Erleichterung sorgen.

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Borussia Dortmund: Keine zusätzliche Technik

Früh preschte der BVB bei Überlegungen vor, die Zuschauer nach der Corona-Pandemie wieder zurück ins Stadion zu holen. Klar, die über 80.000 Zuschauer im heimischen Signal-Iduna-Park können der Mannschaft immer wieder einen enormen Schub geben. So wären desolate Auftritte wie bei den Pleiten gegen Mainz und Hoffenheim mit dem Gegenwind der Fans vielleicht zu verhindern gewesen.

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Das ist das Dortmunder Stadion:

  • Eröffnet am 1. April 1974
  • WM-Stadion 1974 und 2006
  • Anfangs fasste es 54.000 Zuschauer
  • Fassungsvermögen in drei Stufen auf rund 81.000 ausgebaut
  • Größtes Stadion in Deutschland
  • Beheimatet die größte Stehplatztribüne Europas

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Beim besagten Heimspiel gegen Hoffenheim testeten die Dortmunder den Einsatz von zusätzlicher Sicherheitstechnik, um beispielsweise den Abstand von Personen auf den Tribünen zu messen. Jetzt ist klar: Sollte es im September zu einer (Teil-)Rückkehr der Fans kommen, wird der Verein aus solche technischen Maßnahmen verzichten. Das erklärte Carsten Cramer nun gegenüber der „Rheinischen Post“.

„Wir haben festgestellt, dass diese Technik nichts ist, was uns im Fußballumfeld entscheidend nach vorne bringt. Die Nutzung zusätzlicher technischer Hilfsmittel scheint aktuell nicht erforderlich zu sein“, stellte Cramer fest. Bedeutet für die Fans: Keine totale Überwachung während eines Stadionbesuchs.

Stattdessen wollen die Verantwortlichen auf unterschiedliche Ein- sowie Auslasszeiten und Mindestabstand auf den Tribünen setzen. So sollen große Menschengruppen im und um das Stadion verhindert werden. Auf den Rängen könnten die Ordner dafür sorgen, dass der Abstand eingehalten wird.

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„Wir denken an verschiedene Zeitfenster beim Ein- und Auslass, so dass jeder Stadionbesucher weiß, wann er kommen und gehen kann. Wenn man sieht, wie die Kontrollen am Flughafen funktionieren, bin ich optimistisch, dass es auch uns gelingen wird, eine Lösung zu finden", machte Cramer deutlich.

Wie viele Zuschauer dürfen ins Stadion?

Klar ist auch, dass das Stadion nicht mal ansatzweise voll sein wird. In einem von der DFL veröffentlichten Leitfaden für die Zuschauer-Rückkehr ist die Rede davon, dass ein Drittel bis zur Hälfte der Sitzplätze wieder besetzt werden könnten. Beim Borussia Dortmund könnte dies eine Auslastung von bis zu ca. 30.000 Zuschauern bedeuten.

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Jedoch rechnet der BVB aktuell wohl mit deutlich weniger Fans. Laut der „Rheinischen Post“ kalkuliere man aktuell eine Rückkehr mit maximal 20.000 Zuschauern. (mh)

 
 

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