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Borussia Dortmund: Bei teilweiser Rückkehr ins Stadion – BVB droht ein Fan-Problem!

Borussia Dortmund sieht sich Problemen gegenüber gestellt.
Borussia Dortmund sieht sich Problemen gegenüber gestellt.
Foto: imago images / Team 2 / Sven Simon - Collage: DER WESTEN

Dortmund. Die Bundesliga hat die Eckdaten für die neue Saison verkündet, doch eine Frage bleibt: Wann dürfen die Fans wieder in die Stadien. Borussia Dortmund arbeitet mit Hochdruck an Möglichkeiten, die es den Anhängern ermöglichen sollen, Spiele wieder im Westfalenstadion verfolgen zu können.

Klar ist aber auch: Die Koordination der Fan-Rückkehr wird keine leichte für Borussia Dortmund. Es droht ein Fan-Problem.

Borussia Dortmund: Unmöglich, eine gerechte Lösung zu finden

Borussia Dortmund will möglichst zum Saisonstart am 18. September wieder Teile der Fangemeinde im eigenen Stadion begrüßen können. Daher sucht der Verein nach Lösungen, wie man es möglichst vielen Anhängern recht machen kann. Denn dass bis zum Ende des Jahres das ganze Stadion besetzt werden darf gilt als ausgeschlossen.

Gegenüber dem „RevierSport“ spricht der Leiter des BVB-Fanprojekts Thilo Danielsmeyer über die schwierige Situation und die Probleme, die auf den Verein zu kommen. Die Bemühungen des BVB lobt er als äußerst positiv. Der Verein gebe sich große Mühe, „eine möglichst gute Lösung für möglichst viele Fans zu finden“.

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Das ist der Signal Iduna Park

  • Seit 1974 die Heimat von Borussia Dortmund
  • Von 1974 bis 2005 war der Name noch „Westfalenstadion“
  • Aktuelle Kapazität: 81.365 Plätze
  • Der Signal Iduna Park ist das größte Stadion in Deutschland

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Einen Knackpunkt sieht er darin, dass zunächst nur ein Teil der Fans zugelassen wird. „Wenn nur 25.000 Fans statt über 80.000 ins Stadion können, kann es keine gerechte Lösung für alle geben. Das ist unmöglich“, gibt er zu. Das würde bedeuten, dass nur knapp die Hälfte der 55.000 Dauerkarten Besitzer vor Ort sein könnten. Der Stadionbesuch wird für die Fans dadurch extrem eingeschränkt, das ganze Erlebnis „Stadion“ leidet darunter.

„Wenn jetzt der Fan aus dem Sauerland nicht mehr mit seinen sechs Kumpeln zum Spiel kommen kann, sondern vielleicht nur noch mit zwei oder drei, dann ist das nicht dasselbe“, gibt Danielsmeyer als Beispiel zu Bedenken.

+++ Borussia Dortmund: Ungewöhnlicher Termin! Auf diese Besonderheit müssen sich die BVB-Fans jetzt einstellen +++

Warum Danielsmeyer trotzdem für eine Wiederbesetzung der Tribünen ist, was er sich davon erhofft und welchen Plan die Dortmunder Ultras verfolgen, liest du im ganzen Interview bei „Reviersport“ >>>

Auch Watzke ist optimistisch

Bezüglich einer Rückkehr der Fans gab sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schon vor einigen Tagen optimistisch. „Er sei „hoffnungsfroh“, dass man „einen kleineren Teil der Zuschauer ins Stadion bekommen werde“, sagte der 61-Jährige.

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Für das Vorhaben testete Borussia Dortmund im letzten Heimspiel der Saison gegen die TSG Hoffenheim bereits neue Technik. So wurden Wärmebildkameras sowie 3D-Sensoren installiert. Mit diesen soll überprüft werden können, ob auf den Tribünen der Mindestabstand eingehalten wird. (mh)

 
 

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