Dortmund

Borussia Dortmund: Mega-Zoff beim BVB wegen DIESER Szene – „Das Allerletzte!“

Nach der starken Leistung von Borussia Dortmund waren die Fans zufrieden. Doch eine Szene hinterließ einen Nachgeschmack.
Nach der starken Leistung von Borussia Dortmund waren die Fans zufrieden. Doch eine Szene hinterließ einen Nachgeschmack.
Foto: imago images/ActionPictures

Dortmunder Glückseligkeit am Freitagabend: Borussia Dortmund fegt über Eintracht Frankfurt hinweg. 4:0 – die richtige Antwort auf das frustrierende 3:4 gegen Leverkusen. 22 Tore in fünf Rückrunden-Spielen und auch das große Sorgenkind BVB-Abwehr ließ gegen die starke Frankfurter Offensive (5:0 gegen Augsburg in der Vorwoche) nur ein mickriges Torschüsschen zu.

Alles gut also bei Borussia Dortmund? Nicht ganz. Eine Szene im Spiel sorgt für Diskussionstoff unter den Fans.

Borussia Dortmund: Dahoud ausgepfiffen – schon bei der Einwechslung

Es ist die 64. Minute: Lucien Favre entscheidet sich, den starken Emre Can vom Feld zu nehmen und bringt dafür Mahmoud Dahoud. Vereinzelte Fans würdigen diese Entscheidung mit Pfiffen.

Von einem Pfeifkonzert kann wahrlich nicht die Rede sein, waren die Pfiffe in einigen Teilen des Stadions schließlich gar nicht wahrzunehmen. Aber es hat sie gegeben und das löst in den sozialen Medien wütende Reaktionen aus:

  • „Nicht nur die Pfiffe gegen Dahoud sind total daneben, sondern auch die gegen Favre“ @19Micha09
  • „Pfiffe im Stadion gegen eigene Spieler ist das Letzte.“ @Zinedin90592441
  • „Wenn die Pfiffe gestern wirklich gegen Dahoud waren, was ich immer noch nicht glaube da sie fast nicht wahrnehmbar waren, sollten sich die betreffenden mal fragen ob es für alle nicht das beste wäre die Dauerkarte dem zu überlassen der sie schätzt und für den Verein brennt“ @FrankWilk09
  • „Pfiffe gegen Dahoud sind das Allerletzte. Er hat sich nun wirklich nichts zu schulden kommen lassen, was dies rechtfertigen könnte.“ @BananenTorj

Auch das Fanmagazin „Schwatzgelb.de“ positioniert sich: „Mo Dahoud hat keine großen Erfolge bei Schwarzgelb vorzuweisen, wie andere Spieler unseres Kaders übrigens auch. Mo Dahoud ist kein Stammspieler, was in einem 26-Mann-Kader durchaus legitim, wenn auch nicht erstrebsam ist. Mo Dahoud hat sich allerdings auch rein gar nichts zuschulden kommen lassen, was die Anfeindungen einzelner auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte.“

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Fest steht: Dahoud hat einen schweren Stand bei den BVB-Fans. Der ehemalige Gladbacher spielt die dritte Saison beim BVB. Bäume ausgerissen hat er in dieser Zeit bislang wahrlich eher selten. Auch die Zahlen sprechen Bände: Nur ein Tor, fünf Vorlagen in der Bundesliga. Nur in der zweiten Saison sah es für den Deutsch-Syrer als würde Favre von Anfang an auf ihn bauen. Nach vier Spielen von Anfang flog er dann aber schnell wieder aus der Startelf.

Fest steht aber auch, dass der 24-Jährige in dieser Saison kaum Zeit bekam, sich zu empfehlen. Die wenigen Auftritte konnte er wiederum nicht nutzen. Tiefpunkt: Beim Heimspiel gegen Paderborn, eins von zwei Spielen von Anfang an, wurde er zur Pause nach einer Halbzeit voller Fehlpässe ausgewechselt.

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Auch Marcel Schmelzer ausgepfiffen

Einen Spieler aus den eigenen Reihen bei der Einwechslung auszupfeiffen, ist für die viele BVB-Fans dennoch nicht hinnehmbar – aber kein Novum.

Schon vor einem Jahr musste Urgestein Marcel Schmelzer bei seiner Einwechslung im Heimspiel gegen Hannover (Stand 4:0, Endstand 5:!) Pfiffe von wenigen schwarzen Schafen ertragen. (Mehr dazu HIER >>>) Ein Spieler, der zwei Meisterschaften und zwei Pokale mit dem BVB geholt hat.

Die Antwort der wahren BVB-Fans: Nach der verpassten Meisterschaft am letzten Spieltag wurde Schmelzer, der seine wohl schwerste Saison hinter sich hatte, in Mönchengladbach frenetisch vom Gästeblock gefeiert. Eine starke Geste für einen verdienten BVB-Star! (jg)

 
 

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