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Borussia Dortmund: Weidenfeller mit knallharter Analyse – DAS ist das wirkliche Problem beim BVB

Frust bei Borussia Dortmund: In München gab es wieder eine Packung.
Frust bei Borussia Dortmund: In München gab es wieder eine Packung.
Foto: imago images/MIS

Dortmund. Klare Worte nach der Bayern-Pleite: Ex-Torhüter und Markenbotschafter von Borussia Dortmund, Roman Weidenfeller, hat nach der 0:4-Pleite gegen Bayern München erklärt, woran es aktuell beim BVB hapert. Dabei geht er knallhart mit der Mannschaft ins Gericht.

Der Weltmeister von 2014 erklärte bei „Sky“, er habe kein Verständnis für den Auftritt von Borussia Dortmund in München. Besonders im Vergleich zu vergleichbaren Situationen in seiner eigenen Karriere als Spieler sieht Weidenfeller einen entscheidenden Unterschied.

Borussia Dortmund: Roman Weidenfeller analysiert BVB knallhart

Weniger die Niederlage selbst störe ihn, sondern wie die Mannschaft auf dem Spielfeld mit der schwachen Darstellung umgegangen sei: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass man sich über diese Niederlage aufgeregt hat, dass einer sauer war, dass man sich vielleicht gegenseitig auch angeschrien hat“, so der 39-Jährige. „Das kenne ich nicht.“

Die häufige Debatte um fehlende Führungsspieler versteht Weidenfeller aber nicht. Diese Rolle könnten Marco Reus, Mats Hummels, Roman Bürki oder Axel Witsel allemal erfüllen. Das Problem sei vielmehr „dass sich viel zu viele Spieler auf dem Platz verstecken.“ Weidenfeller fordert für solche Situationen: „Da muss man als Kollektiv dann auch gemeinsam attackieren und sich nicht dem Ganzen ergeben“.

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Für den weiteren Verlauf der Saison sieht der Ex.Keeper noch eine große Gefahr: Die klare Zielsetzung der Meisterschaft wirke sich negativ aus. „Ich glaube schon, dass man im Moment die Mannschaft vielleicht auch zu sehr damit belastet.“

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Weidenfeller lenkt die Kritik mit seinen Aussagen deutlich von Trainer Lucien Favre weg und hin zur Mannschaft, die er in die Pflicht nimmt. Die Mannschaft solle „sich nicht immer hinter dem Trainer verstecken, sie muss es auch selbst leben“. (the)

 
 

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