Borussia Dortmund: Ex-Trainer Peter Bosz stichelt Richtung BVB: „Wäre gerne bei Ajax geblieben“

Peter Bosz (l.) stichelt Richtung seines alten Arbeitgebers Borussia Dortmund.
Peter Bosz (l.) stichelt Richtung seines alten Arbeitgebers Borussia Dortmund.
Foto: imago, Montage: DER WESTEN

Leverkusen. Die Ära von Peter Bosz als Trainer von Borussia Dortmund war eine kurze. Nicht einmal eine Halbserie nach der Verpflichtung des Tuchel-Nachfolgers wurde der Niederländer schon wieder gefeuert.

Dabei hätte Peter Bosz am liebsten gar nicht bei Borussia Dortmund unterschrieben. Das zumindest legen seine Worte nah, die er im Interview mit dem „Kicker“ äußerte.

Borussia Dortmund: Ex-Trainer Peter Bosz stichelt Richtung BVB

„Wenn die Möglichkeit kam, einen Schritt vorwärts zu machen, habe ich ihn gemacht“, beschreibt Bosz seinen Karriereweg als Spieler und Trainer. „Nur den Wechsel von Ajax zu Dortmund habe ich nicht gemacht, weil es ein Schritt nach oben war. Ich wäre gerne bei Ajax geblieben, aber das war nicht möglich. Damals konnte ich nicht wirklich harmonisch mit meinem Trainerstab zusammenarbeiten. Sie hatten eine ganz andere Vorstellung, wie man eine Mannschaft führen muss. Das hat nicht funktioniert.“

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Die frühzeitig geendete Zeit bei Borussia Dortmund begründet Peter Bosz vor allem mit Verletzungspech. „Der einzige Grund, warum ich letztlich entlassen wurde, war, weil die Resultate nicht gut waren. Das lag vor allem daran, dass Marco Reus verletzt war. Dann hat sich auch Lukasz Piszczek verletzt, der für mich sehr wichtig war“, so der 55-Jährige gegenüber dem „Kicker“.

Im Dezember 2017 folgte beim BVB Peter Stöger auf den entlassenen Peter Bosz. Inzwischen hat Borussia Dortmund unter Lucien Favre zurück in die Erfolgsspur gefunden.

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Peter Bosz: „Habe nach Zeit in Dortmund häufiger Nein gesagt“

Bosz ist seit Dezember 2018 Trainer von Bayer Leverkusen. „Ich wusste, dass nach meiner Zeit in Dortmund der nächste Schritt klappen musste“, macht der Niederländer klar. „Ich habe nach meiner Zeit in Dortmund häufiger Nein gesagt. Man sieht dann auch oft, wenn man mit einem Verein spricht, mit vom Namen her guten Vereinen, dass sie keine konkrete Vorstellung haben, wie sie Fußball spielen wollen. Wirklich!“

 
 

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