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Borussia Dortmund: Ex-BVB-Star Subotic über Trainer-Frage: „Das ist jetzt das Eklige“

Neven Subotic hat sich in der Diskussion bei Borussia Dortmund um Lucien Favre klar positioniert.
Neven Subotic hat sich in der Diskussion bei Borussia Dortmund um Lucien Favre klar positioniert.
Foto: imago images/Martin Hoffmann

Dortmund. Wie geht es weiter beim BVB? Mit dem knappen 2:1-Sieg über Hertha BSC Berlin hat sich Borussia Dortmund etwas Luft verschafft. Lucien Favre konnte nach der Niederlage gegen Barcelona sein zweites Schicksalsspiel am Samstag gewinnen. Die Diskussionen um den Cheftrainer reißen dennoch nicht ab.

Im „Sport 1 Doppelpass“ hat sich Ex-BVB-Star Neven Subotic zur aktuellen Situation bei Borussia Dortmund geäußert. In der Trainer-Frage positioniert sich der ehemalige Fanliebling deutlich.

Borussia Dortmund: Subotic mit klaren Worten zur Trainer-Diskussion

Subotic sprach sich dafür aus, Favre weiterhin das Vertrauen zu schenken. Und zwar vor allem, um den Verein vor Unruhe zu schützen. Er erinnerte sich an die Saison 2017/2018, als auf Peter Bosz nach nur fünf Monaten Peter Stöger und im folgenden Sommer Lucien Favre folgten. „Noch ein Wechsel, noch ein Wechsel und im Sommer kommt dann der dritte Trainer. Das ist für die Mannschaft super frustrierend“, so Subotic.

Zwar habe man damals die Saison noch retten können, wirklich erfolgreich war der BVB in jener Spielzeit aber nicht. Ein Favre-Rauswurf würde genau diese Gefahr mit sich bringen: „Ich hätte es sehr ungern für den Verein, dass es wieder so ein verlorenes Jahr ist, wo man zu zurückblickt und denkt: War okay. Mit den Investitionen, die Dortmund tätigt, kannst du dir eigentlich so ein Jahr nicht leisten.“

Ein Rauswurf würde laut Subotic nämlich nicht zwangsläufig Besserung versprechen: „Mit jeder Trainer-Veränderung ändert sich ein Teil des Vereins und man muss hoffen, dass das greift. Das kann seine Zeit dauern.“

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Subotic stört in der Debatte auch die aktuell undeutliche Kommunikation des BVB: „Das ist jetzt das Eklige für Mannschaft, Trainer und Verein, dass keiner wirklich weiß, wie es weitergeht und wie lange es weitergeht. Es hilft natürlich, Ruhe im Verein zu haben. Wenn der Trainer Sicherheit hat, kann er sicherlich anders handeln als in der aktuellen Phase.“ (the)

 
 

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