Dortmund

Borussia Dortmund: Ehrliche Worte von Julian Brandt – „Das wäre für mich der Horror“

Borussia Dortmund: Viel Konkurrenz, keine Stammposition – beim BVB läuft es noch nicht komplett rund für Julian Brandt.
Borussia Dortmund: Viel Konkurrenz, keine Stammposition – beim BVB läuft es noch nicht komplett rund für Julian Brandt.
Foto: imago images / HJS

Dortmund. Dass Julian Brandt ein enorm talentierter Fußballer ist, weiß jeder im Team von Borussia Dortmund.

Als der Nationalspieler im Sommer 2019 dank einer Ausstiegsklausel für nur die Hälfte seines Marktwerts zum BVB wechselte, war die Freude bei Fans und Verantwortlichen groß. Doch so richtig in Fahrt kam Brandt im schwarz-gelben Dress bisher noch nicht.

Borussia Dortmund: Kein Stammplatz für Julian Brandt

Die Zahlen aus Brandts Debütsaison beim BVB sind keinesfalls schlecht: sieben Tore und 13 Assists in 42 Pflichtspielen sind eine solide Bilanz für einen Mittelfeldspieler. Doch einen Stammplatz unter Lucien Favre hat Brandt bisher nicht – und der Konkurrenzkampf im schwarz-gelben Zentrum ist enorm.

Auf der Zehn muss sich Brandt gegen Kapitän Marco Reus und Megatalent Gio Reyna durchsetzen, für die Sechser- bzw. Achter-Position stehen Axel Witsel, Thomas Delaney, Mo Dahoud, Jude Bellingham oder auch Emre Can zur Verfügung.

+++ Borussia Dortmund: Experte sagt Kapitän Reus düstere Zukunft voraus – „BVB kommt gut ohne ihn aus“ +++

Die Folge: Wenn Brandt zum Einsatz kommt, dann fast nie in einer konstanten Rolle. Mittelstürmer, Flügelspieler, offensives oder defensives Mittelfeld – allein in der vergangenen Saison spielte der 24-Jährige auf fünf verschiedenen Positionen. Wie geht der Nationalspieler damit um?

Brandt spielt gerne mit Risiko

In der DAZN-Dokumentation „BVB 09 – Stories who we are“ spricht Julian Brandt offen und ehrlich über seine Situation, aber auch über Themen wie Taktik und seine eigene Spielweise. „Es lockt mich, auf dem Spielfeld Sachen zu machen, wo jeder sagen würde: Nein, ich gehe jetzt den sicheren Weg“, erklärt Brandt.

Und die verschiedenen Positionen, auf denen er unter Favre bereits spielen musste, scheinen den 24-Jährigen gar nicht so sehr zu stören. Wenn ein Trainer ihn auf eine Position schicken würde, auf der er an feste Abläufe gebunden sei und kaum Freiheiten habe – „Das wäre für mich der Horror“, so der Ex-Leverkusener.

---------------

BVB-Top-News:

---------------

Favre dagegegen sei „mittlerweile an dem Punkt angelangt, dass er zu mir kommt und sagt: Wenn du auf dem Platz stehst, ist das deine Position, aber lauf rum, wo du willst“, erzählt Brandt. (at)

 
 

EURE FAVORITEN