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Borussia Dortmund: Stefan Effenberg schlägt im „Doppelpass“ Alarm: „DAS macht mir wirklich Sorgen beim BVB!“

Stefan Effenberg äußert sich im „Doppelpass“ besorgt um Borussia Dortmund.
Stefan Effenberg äußert sich im „Doppelpass“ besorgt um Borussia Dortmund.
Foto: Montage: DER WESTEN / dpa

Dortmund. Borussia Dortmund musste wettbewerbsübergreifend in den letzten drei Partien herbe Dämpfer hinnehmen.

Erst schied Borussia Dortmund gegen Werder Bremen aus dem DFB-Pokal aus, dann verspielte der BVB einen Drei-Tore-Vorspung gegen die TSG Hoffenheim, bevor es eine deftige 3:0-Pleite in London zu verdauen gab.

Im Vorfeld der Partie in der Champions League sorgte eine Friseur-Posse beim BVB für Schlagzeilen. Stefan Effenberg kann die Aufregung darüber überhaupt nicht nachvollziehen: „Der Friseurbesuch ist doch völlig Wurscht. Das hat ja nichts mit der Leistung zu tun“, so der Ex-Bayern-Star im „Doppelpass“ bei Sport1.

Stefan Effenberg im „Doppelpass“: „Das macht mir wirklich Sorgen bei Borussia Dortmund!“

Auch von einer BVB-Krise will der Fußballexperte nichts wissen.

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Ein Leistungsknick sei bei Borussia Dortmund allerdings doch erkennbar. „Und das hängt sehr wohl ein Stück weit mit Marco Reus zusammen“, meint Effenberg und alarmiert: „Und das macht mir Sorgen, dass ein Spieler so enorm wichtig ist für einen Verein.“

Reus fehlt dem BVB ohne Wenn und Aber. Da ist sich die Runde einig. Doch DAZN-Moderator Alexander Schlüter spricht noch ein weiteres Problem an.

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Alexander Schlüter: „Der BVB denkt zu offensiv“

Schon gegen Hoffenheim habe der BVB seine Gegenspieler unverständlicherweise bei Ecken in ein, zwei Situationen komplett blank stehen gelassen. Schlüters Urteil: „Der BVB denkt zu offensiv.“

Einen pickt sich der DAZN-Moderator ganz besonders heraus: Achraf Hakimi. Der musste in der Champions League auf die rechte Abwehrseite rücken, um Lukas Piszczek zu ersetzen.

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„Er hat uns vorher als neutralen Fußball-Fan enorm begeistert. Was der mit Dampf nach vorne geht“, erinnert Schlüter an die Zeiten, als es gut lief beim BVB.

BVB-Fehler von Tottenham gnadenlos bestraft

Doch weil Hakimi seine offensive Spielweise im Spiel gegen Tottenham nicht an die gegenwärtige Situation angepasst habe, sei der BVB ins offene Messer gerannt.

Besonders deutlich sei das vor dem 0:2 aus Dortmunder Sicht gewesen. „Götze verliert den Ball und weil er denkt, er kann vorne mit reingehen, fehlt er auf seiner Position“, analysiert Schlüter.

Im Moment sei Borussia Dortmund in einer Phase, in der solche Aktionen schiefgehen. „Dann kassierst du hinten die Dinger“, stellt der DAZN-Moderator fest.

Jetzt ist Favre gefragt

Favres große Aufgabe sei es nun, die Balance im jungen Kader von Borussia Dortmund wieder herzustellen – zwischen dem Offensivdrang der jungen Wilden und den wichtigen Aufgaben jedes einzelnen Spielers in der Defensive.

Ob der BVB sich aus dem Ergebnistief befreien kann, erfahren wir am Montagabend. Da spielt die Borussia gegen das Schlusslicht aus Nürnberg.

 
 

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