Dortmund

Borussia Dortmund droht mächtig Ärger! Fifa ermittelt gegen den BVB

Die Verpflichtung von Andrej Yarmolenko (r.) hat für Borussia Dortmund ein Nachspiel.
Die Verpflichtung von Andrej Yarmolenko (r.) hat für Borussia Dortmund ein Nachspiel.
Foto: imago images / DeFodi

Dortmund. Borussia Dortmund droht ein Nachspiel wegen eines Transfers. Eine Fußballschule aus der Ukraine hat bei der Fifa Ermittlungen gegen den BVB erwirkt. Das berichtet der „Kicker“.

Es geht um die Verpflichtung von Andrej Yarmolenko. Der Ukrainer war im Sommer 2017 von Dynamo Kiew zu Borussia Dortmund gewechselt – spielt inzwischen für West Ham United.

Borussia Dortmund: Nachspiel wegen Transfer von Andrej Yarmolenko

Für Yarmolenkos Dienste hatte der BVB 25 Millionen Euro nach Kiew überwiesen. Von dieser Ablöse, das besagten die Fifa-Statuten, geht ein prozentualer Anteil an alle Klubs, für die der Spieler vor seinem 18. Geburtstag gespielt hat.

Diese sogenannte Ausbildungs-Entschädigung hat die „Specialised Childhood-Youth School of Football Olympic Reserve Yunist“ nach eigenen Angaben nie erhalten. Für Yunist hatte Yarmolenko zwischen 1996 und 2006 mit einer Unterbrechung insgesamt neun Jahre gespielt.

Nun hat die Fußballschule die Fifa eingeschaltet und pocht auf eine Zahlung von 301.578,95 Euro.

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Borussia Dortmund weist alle Schuld von sich, auch „Kicker“-Recherchen ergaben, dass bei den Vertragsverhandlungen vereinbart worden war, dass Dynamo Kiew die Solidaritätszahlungen über insgesamt 1,3 Millionen Euro an insgesamt sechs anspruchsberechtigte Vereine zahlt.

BVB: „Kiew muss eine plausible Erklärung liefern“

Fünf erhielten ihren Anteil, Yunist nicht. Nun hat die Fifa dem BVB eine Frist gesetzt. Bis zum 16. November muss die Angelegenheit aus der Welt geschafft sein, sonst droht mächtig Ärger.

„Die Erwartung an unseren Vertragspartner ist, dass er diese Angelegenheit so löst, wie er es uns versprochen hat“, sagt BVB-Chefjustiziar Dr. Robin Steden dem „Kicker“. „Kiew muss eine plausible Erklärung liefern, warum das bisher nicht geklappt hat.“

 
 

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