Borussia Dortmund: Trotz Pokal-Aus – DIESE Erkenntnis macht den BVB-Fans so viel Mut

Borussia Dortmund musste im DFB-Pokal bei Werder Bremen eine bittere Pleite hinnehmen.
Borussia Dortmund musste im DFB-Pokal bei Werder Bremen eine bittere Pleite hinnehmen.
Foto: imago images/Team 2

Die Pokal-Pleite bei Werder Bremen (2:3) schmerzte die Fans von Borussia Dortmund gewaltig. Nach den drei furiosen Liga-Siegen zu Beginn der Rückrunde glaubte der schwarzgelbe Anhang, der BVB befände sich nun auf der Überholspur. Die Fans träumten schon davon, nach zwei Jahren Abwesenheit endlich mal wieder zum Pokalfinale nach Berlin fahren zu dürfen.

Stattdessen gab es einen herben Dämpfer. Aber immerhin: Auch das bittere Pokal-Aus bescherte Borussia Dortmund und den Fans des BVB eine wichtige positive Erkenntnis.

Borussia Dortmund: BVB-Wunderkind Haaland mit starkem Auftritt

Was in den ersten Liga-Spielen des Jahres bereits in Ansätzen ersichtlich war, kam in Bremen besonders deutlich zum Vorschein: In Erling Haaland hat Borussia Dortmund genau die Offensiv-Waffe gefunden, die der BVB so dringend benötigte – und zwar nicht wegen seiner Treffsicherheit.

Dass Haaland bisher so viele Tore geschossen hat, ist eine nette Randnotiz. Viel beeindruckender ist, wie der Norweger das Angriffsspiel des BVB beflügelt.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten

In der ersten Halbzeit hatte Borussia Dortmund bei eigenem Ballbesitz gegen giftige Bremer massive Probleme. Die einzige nennenswerte Chance war bezeichnenderweise keine sehenswert herausgespielte. Mats Hummels kam nach einem Chaos im Bremer Strafraum zum Abschluss und zwang Bremens Keeper Jiri Pavlenka mit einem Fallrückzieher zu einer Glanzparade.

In der Pause wechselte BVB-Coach Lucien Favre dann Haaland für Thorgan Hazard ein. Und plötzlich lief’s rund im BVB-Angriff.

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Der Norweger ließ sich immer wieder ins Mittelfeld fallen. Dort forderte er Bälle, die er anschließend an seine Mitspieler verteilte. Mit welcher Ruhe und Übersicht der gerade mal 19 Jahre alte Haaland dabei vorgeht, ist schlichtweg atemberaubend.

Plötzlich waren Flanken möglich

Im Vergleich zu Hazard (1,75 Meter) bot Haaland (1,94 Meter) den Dortmundern zudem die Möglichkeit, mit hohen Bällen in den Werder-Strafraum zu operieren. In der ersten Halbzeit mussten die BVB-Außenbahnspieler um Nico Schulz, Achraf Hakimi und Co. nach starken Flügelläufen immer wieder abbrechen und eine Anspielstation für einen Kurzpass suchen, weil im Sturmzentrum eine Kante wie Haaland fehlte.

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Anders in der zweiten Hälfte: Mit seiner körperlichen Präsenz war Haaland vor dem Bremer Tor auch mit hohen Pässen anspielbar. So zum Beispiel in der 3. Minute der Nachspielzeit: Brandt lupfte den Ball hoch in den Fünf-Meter-Raum, wo Haaland sich enorm lang machte und die Kugel aufs Tor köpfte. Erneut parierte Pavlenka weltklasse.

Es mag zunächst ein schwacher Trost für die BVB-Fans sein. Doch das Spiel am Dienstagabend zeigte erneut sehr eindrucksvoll, wie viel Freude die Dortmunder noch an Haaland haben werden.

 
 

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