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Borussia Dortmund: Diese Stars wollen unbedingt weg – einer war letzte Saison noch Stammspieler

Einge Spieler wollen den BVB im Sommer verlassen, unter anderem Julian Weigl und Marius Wolf.
Einge Spieler wollen den BVB im Sommer verlassen, unter anderem Julian Weigl und Marius Wolf.
Foto: imago images / DeFodi

Dortmund. Borussia Dortmund hat mit der Verpflichtung von vier echten Hochkarätern seine Ambitionen für die nächste Saison sehr deutlich gemacht.

Mit Julian Brandt, Nico Schulz, Thorgan Hazard und Mats Hummels (und genau genommen auch Paco Alcácer) hat Borussia Dortmund seinen Kader mächtig verstärkt. Der ein oder andere Spieler könnte sogar noch kommen.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc zur „Bild“: „Wir halten die Augen offen für den Fall, dass es noch die Möglichkeit gibt, den Kader zu optimieren.“ Die Transferoffensive von Borussia Dortmund im Sommer: sehr zum Leidwesen anderer BVB-Profis.

Borussia Dortmund: Neun Stars sollen gehen

Spieler, die in der vergangenen Saison schon um Einsatzzeiten kämpfen mussten, laufen nun Gefahr, vollends auf dem Abstellgleis zu landen. Deshalb gibt es eine ganze Schar von BVB-Spielern, die vor dem Kampf um die Stammplätze die Flucht ergreifen.

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Alexander Isak hat sich bereits verabschiedet. Das schwedische Talent ist zu Real Sociedad nach Spanien gewechselt. Mit einer Rückkauf-Option hat sich Borussia Dortmund aber wohl einen doppelten Boden eingebaut.

Diese weiteren Stars sollen folgen:

Ömer Toprak musste in der letzten Saison bereits mit Dan-Axel Zagadou kämpfen, wer die Nummer 3 hinter Abdou Diallo und Manuel Akanji ist. Jetzt, wo mit Hummels ein absoluter Stammplatz-Anwärter hinzukommt, stehen seine Chancen noch schlechter.

Marcel Schmelzer: Seine Gesten Richtung Dortmunder Kurve nach dem Saisonfinale in Gladbach wirkten ein wenig wie Abschied. Das BVB-Urgestein ist inzwischen 31 Jahre alt und muss nun nicht mehr nur mit Diallo, sondern auch mit Nationalspieler Nico Schulz um den Platz auf der linken Abwehrseite kämpfen. Sein Standing bei Trainer Lucien Favre ist nicht gut genug, um dort zu bestehen.

Jeremy Toljan und Borussia Dortmund – ein Missverständnis. Der Außenverteidiger war zuletzt an Celtic Glasgow ausgeliehen, konnte jedoch auch dort nur bedingt überzeugen. In der Dortmunder Viererkette ist kein Platz für ihn, er sucht einen neuen Klub. Borussia Mönchengladbach soll nun Interesse haben.

Julian Weigl ist noch immer ein großes Talent und hat die Fähigkeiten, Borussia Dortmund stärker zu machen. Doch Axel Witsel und Thomas Delaney waren auf der Doppel-6 vor allem in der Hinrunde so bärenstark, dass diese Plätze belegt scheinen. Weigl nutzte dann die Chance und glänzte in der Innenverteidigung. Doch wie erwähnt ist das Gehake um die Plätze dort nun massiv größer geworden. Angeblich hat Thomas Tuchel schon länger den Wunsch, den 23-Jährigen nach Paris zu locken.

Raphael Guerreiro brauchte nach hartnäckigen Verletzungen sehr lange, um in Dortmund Fahrt aufzunehmen. Letzte Saison zeigte er mehrfach, zu was er in der Lage ist. Trotzdem will der frischgebackene Nations-League-Sieger nun gerne weg. Der FC Barcelona ist im Gespräch, zuletzt wurde auch der FC Sevilla als Kandidat ins Spiel gebracht.

Marius Wolf hat es nicht geschafft, in Dortmund anzukommen. Die Chancen, die er von Favre bekam, konnte er nicht nutzen. Auf der Außenbahn wird er gegen die brutale Konkurrenz Jadon Sancho, Julian Brandt, Thorgan Hazard, Jacob Bruun Larsen und Raphael Guerreiro (?) kaum eine Chance haben. Der Ex-Frankfurter steht weit oben auf der Liste potenzieller Abgänge, gleiches gilt für Maximilian Philipp.

Shinji Kagawa kommt nach der Leihe zu Besiktas Istanbul nach Dortmund zurück, aber nur, um sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Besiktas bemüht sich sehr um den Japaner, doch die Angebote sind bislang weit unter dem, was der BVB sich vorgestellt hat.

André Schürrle ist bis heute Rekord-Transfer von Borussia Dortmund. Doch seine Zeit im schwarzgelben Trikot würde er am liebsten schnell vergessen – und vor allem erst einmal beenden. Die Leihe zum FC Fulham endete nach dem Abstieg der Londoner vorzeitig, jetzt sucht Schürrle einen neuen Klub. Lazio Rom wird es aber nicht, wie sein Berater gegenüber DER WESTEN klar machte.

 
 

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