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Borussia Dortmund weint bittere Pokal-Tränen – doch BVB-Coach Favre trotzt der Trauer mit dieser klaren Ansage

Paco Alcacer vergab für den BVB vom Punkt.
Paco Alcacer vergab für den BVB vom Punkt.
Foto: imago sportfotodienst

Dortmund. Borussia Dortmund erlebte am Dienstagabend ein episches Pokal-Spektakel. Der Sechs-Tore-Wahnsinn und das traurige Ende im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen trieben manch einem BVB-Star sogar bittere Tränen in die Augen.

Nur Lucien Favre wollte schon unmittelbar nach dem Elfer-Krimi nicht in Trauer verfallen. Der Trainer von Borussia Dortmund rüttelte stattdessen seine Mannschaft mit einer klaren Ansage wach.

Borussia Dortmund scheitert an Werder Bremen

Speziell Paco Alcacer konnte diese aufmunternden Worte wohl gebrauchen. Der Spanier war mit dem ersten Dortmunder Strafstoß an Jiri Pavlenka gescheitert und konnte nach dem Elfmeterschießen seine Tränen nicht verstecken.

„Es war sehr emotional“, sagte Eric Oelschlägel. Der 23-Jährige musste beim BVB zwischen den Pfosten stehen, weil mit Roman Bürki und Marwin Hitz die beiden etatmäßigen Nummern 1 und 2 wegen einer Grippe fehlten.

Favre mit rationaler Analyse

Favre hingegen sah es umgehend nach der Partie eher rational. „Schade, dass wir das 3:3 kurz vor Schluss nicht verhindern konnten. Das ist nun mal der Pokal“, sagte der Schweizer.

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Der BVB-Coach wird in den kommenden Tagen alles daran setzen, dass seine Spieler diese bewegende Pokal-Pleite so schnell wie möglich aus den Köpfen bekommen. Schließlich warten in der Bundesliga mit Hoffenheim und im Champions-League-Achtelfinale mit Tottenham am Samstag und kommenden Mittwoch zwei anspruchsvolle Aufgaben auf Borussia Dortmund.

Favre: „So einfach ist das“

„Es ist keine Überraschung für uns, dass es gegen Werder schwierig war“, sagte Favre: „Das müssen wir jetzt analysieren, und dann müssen wir es aber auch direkt wieder abhaken und uns auf das nächste Spiel konzentrieren. So einfach ist das.“

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Klare Ansage des 61-Jährigen, der verhindern will, dass seine Mannschaft sich von der bitteren Niederlage runterziehen lässt.

Kohfeldt: „Hatte schon ruhigere Abende“

Anders sah es bei Werder Bremen aus. Dort genoss Max Kruse die Emotionen nach dem Spiel in vollen Zügen. Diese Emotionen sind großartig“, sagte der Werder-Kapitän: „Wir haben es so sehr verdient. Wir wussten, dass der BVB schlagbar ist. Und das haben wir dann auch gezeigt.“

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Sein Trainer Florian Kohfeldt schwebte ebenfalls auf Wolke sieben: „Ich hatte schon ruhigere Abende. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und am Ende verdient gewonnen – auch wenn’s dramatisch war.“