Borussia Dortmund: Coronavirus-Wut auf Watzke wächst – jetzt giftet Dietmar Hopp!

Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat BVB-Boss Hans-Joachim Watzke attackiert.
Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat BVB-Boss Hans-Joachim Watzke attackiert.

Für seine Aussagen zur Krise rund um das Coronavirus erhielt Hans-Joachim Watzke wütende Reaktionen vieler Fußball-Fans. Jetzt giftet auch noch Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp gegen den Geschäftsführer von Borussia Dortmund.

Hopp, der vor der Coronavirus-Krise zum Ziel ligaübergreifender Fan-Proteste wurde, zeigt in einem vereinsinternen Interview der TSG Hoffenheim kein Verständnis für die Ultra-Gruppierungen, die ihn heftig angingen. „Es bedarf schon einer blühenden Fantasie, an meiner Person die Kommerzialisierung des Fußballs festzumachen“, so der Mäzen.

Borussia Dortmund: So giftet Hopp gegen Watzke

Hopp geht sogar noch weiter und nutzt das Interview für einen Seitenhieb gegen den BVB: „Wenn um das Thema Kommerzialisierung im Fußball geht, empfehle ich einen Blick zurück: Die Borussia Dortmund KGaA ist bis dato die einzige börsennotierte Fußballkapitalgesellschaft, der Börsengang im Jahr 2000, zu Zeiten der vermeintlichen ‚New- Economy‘, spülte einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kasse.“

----------

BVB-Top-News:

----------

Der Mäzen macht also deutlich: Selbst beim BVB, der nicht müde wird, sein Traditionsbewusstsein zu betonen, wird seit Langem mit großen Summen und finanzstarken Investoren gearbeitet. „Vier Jahre später, als der BVB vor dem Ruin stand, stieg dann ein gelinde ausgedrückt dubioser Finanzjongleur mit einem 25%-Anteil sowie 20 Millionen Euro bei der Borussia ein.“ Gemeint sind die Eigentümer des Immobilienfonds „Molsiris“, der den BVB damals vor der Insolvenz rettete.

-----------

Benötigst du in dieser außergewöhnlichen Zeit Unterstützung? Dann schreibe eine Mail an wirhelfen@derwesten.de oder schaue in unserer Facebook-Gruppe zum Thema Coronavirus im Ruhrgebiet vorbei:

-----------

Hopp wirft jetzt eine Frage auf, die in der langwierigen Diskussion um seine Person seiner Meinung nach völlig unbeachtet blieb: „Wer debattiert über die Investoren und Großsponsoren anderer Vereine? Wo ziehen wir die Grenze?“ Eine klare Antwort darauf scheint es nicht zu geben. (the)

 
 

EURE FAVORITEN