Dortmund

Borussia Dortmund: Faustdicke Überraschung beim BVB! Abschied verschoben

Borussia Dortmund baut ein weiteres Jahr auf die Dienste von Sportdirektor Michael Zorc (r.)
Borussia Dortmund baut ein weiteres Jahr auf die Dienste von Sportdirektor Michael Zorc (r.)
Foto: imago images/Jan Huebner

Dortmund. Ein Jahr noch, dann wollte sich Michael Zorc zur Ruhe setzen. Mit dem Ende seines Vertrags bei Borussia Dortmund sollte im Sommer 2021 Schluss sein – nach 43 Jahren BVB!

Doch es kommt anders. Borussia Dortmund verkündete jetzt eine faustdicke Überraschung: Michael Zorc hat seinen Vertrag verlängert.

Borussia Dortmund: Michael Zorc verlängert überraschend als Sportdirektor

Als Sportdirektor bleibt der 57-Jährige dem BVB erhalten – zumindest bis 2022. Dass Zorc ein weiteres Jahr bleibt, ist dabei wohl vor allem eine Konsequenz der Coronakrise, wie das Urgestein selbst verrät.

„Uns steht eine Zeit bevor, die geprägt sein wird von großen Herausforderungen“, erklärt Zorc. „Es ist für mich selbstverständlich, dass ich in einer solchen Phase an Bord meines Vereins bleibe und meinen Beitrag leiste, um Borussia Dortmund gemeinsam bestmöglich aufzustellen.“

Die Corona-Krise geht auch am BVB nicht spurlos vorbei. Herbe Ausfälle bei den Ticket- und Sponsoren-Einnahmen wirken sich auf das Budget aus und dürften auch die Transfer-Aktivitäten der Dortmunder in diesem Sommer beeinflussen.

Watzke bat Zorc, zu bleiben

Die Vertragsverlängerung geschah dabei auch auf Bitten von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

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Das ist Michael Zorc:

  • Am 25. August 1962 in Dortmund geboren
  • Erste Station als Fußballer: TuS Eving-Lindenhorst
  • Wechselte 1978 als Jugendspieler zu Borussia Dortmund
  • Spielte 20 Jahre für den BVB, lange Zeit als Kapitän
  • Insgesamt lief er 555 Mal für den BVB auf
  • Gewann mit Dortmund Meisterschaft, Pokal und Champions League
  • 7 Länderspiele für Deutschland
  • 1998 Karriere-Ende, anschließend bis heute Sportdirektor

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„Ich habe Michael Zorc vor einigen Wochen persönlich darum gebeten, ein weiteres Jahr dranzuhängen. Wir alle beim BVB sind glücklich und dankbar, dass er unserem Wunsch entsprochen hat“, so Watzke.

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„Michael ist ein echter Borusse und als solcher bereit, in einer für uns alle herausfordernden Phase, in der Planungen schwierig und Entwicklungen schwer vorhersehbar sind, weiter in der sportlichen Verantwortung zu stehen. Diese Kontinuität tut uns gut“, erklärt Watzke.

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Sebastian Kehl steht als Nachfolger in den Startlöchern

Schon jetzt kündigt Watzke zudem an, „schon bald auch mit Sebastian Kehl über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit sprechen“ zu wollen.

Als Leiter der Lizenzspielerabteilung galt der ambitionierte Ex-Kapitän als Kronprinz von Michael Zorc. Bis zu seinem Aufstieg zum Sportdirektor von Borussia Dortmund muss sich der 40-Jährige nun noch etwas gedulden.

 
 

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