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Borussia Dortmund: Diese Zahlen sind für den BVB eine große Warnung

Mats Hummels und Borussia Dortmund sind am Samstagabend bei Union Berlin zu Gast.
Mats Hummels und Borussia Dortmund sind am Samstagabend bei Union Berlin zu Gast.
Foto: imago images / Laci Perenyi

Dortmund. In den ersten Pflichtspielen dieser Saison eilte Borussia Dortmund von einem Sieg zum anderen. Vor der Partie bei Union Berlin am Samstagabend muss der BVB jedoch gewarnt sein – aus einem ganz bestimmten Grund.

2:0 gegen die Bayern im Supercup. 2:0 beim KFC Uerdingen in der ersten Pokalrunde. 5:1 gegen Augsburg zum Bundesliga-Auftakt. 3:1 in Köln am vergangenen Freitag. Borussia Dortmund erlebte einen Start nach Maß in die Saison 2019/20.

Borussia Dortmund zu Gast bei Union

Manch ein BVB-Fan glaubt daher, dass die Begegnung bei Union Berlin am kommenden Samstag für Borussia Dortmund ein Spaziergang wird. Der Aufsteiger hat schließlich bisher noch nicht überzeugt. Zum Auftakt wurden die „Eisernen“ von RB Leipzig (0:4) überrannt. Und am vergangenen Spieltag stolperte Union sich in einem wenig ansehnlichen Spiel zu einem 1:1 in Augsburg.

Doch ein Blick auf die vergangene Saison zeigt Borussia Dortmund schnell, dass der BVB diese Partie auf keinen Fall unterschätzen darf. Denn in der Vorsaison ließen die Schwarzgelben in Flutlichtspielen bei den vermeintlich Kleinen (zu) viele Punkte liegen.

  • 2. Spieltag
    Hannover – BVB 0:0
  • 16. Spieltag
    Düsseldorf – BVB 2:1
  • 22. Spieltag
    Nürnberg – BVB 0:0
  • 24. Spieltag
    Augsburg – BVB 2:1

Unangenehme Aufgaben für den BVB

Es ist leicht verständlich, warum diese Aufgaben für Borussia Dortmund so unangenehm sind. Wenn der große BVB zu einem Spiel bei Flutlicht zu Gast ist, sind die „Kleinen“ besonders motiviert. Die gegnerischen Spieler gehen an ihre Leistungsgrenzen oder sogar darüber hinaus, und die Fans verwandeln die Stadien in Hexenkessel.

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Ein ähnliches Szenario erlebte Borussia Dortmund am vergangenen Freitag in Köln. Der FC legte los wie die Feuerwehr und setzte den BVB mit aggressiven Pressing früh unter Druck. Gegen das couragierte Forechecking der Kölner fand die Mannschaft von Trainer Lucien Favre zunächst keine Mittel.

Als die Gastgeber dann auch noch 1:0 in Führung gingen, stand das Stadion in Müngersdorf Kopf. Die Kölner pushten ihr Team zu Höchstleistungen, und Borussia Dortmund fand einfach nicht ins Spiel.

BVB entwickelte entscheidenden Punch

Was dem BVB Mut machen darf: In der Schlussphase entwickelte die Favre-Elf am Freitagabend dann den nötigen Punch. Plötzlich erspielten Marco Reus und Co. sich Chancen und nutzten diese eiskalt.

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Am Ende gewann der BVB 3:1. Mit diesem Ergebnis wäre Borussia Dortmund sicher auch am kommenden Samstag einverstanden.

 
 

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