Borussia Dortmund: Irre! Ex-BVB-Torwart ist kurz davor, Präsident von Peru zu werden

Ein ehemaliger Torwart von Borussia Dortmund wird von der Bevölkerung als neuer Peruanischer Präsident gefordert.
Ein ehemaliger Torwart von Borussia Dortmund wird von der Bevölkerung als neuer Peruanischer Präsident gefordert.
Foto: dpa, imago images / ZUMA Press

Lima. Peru versinkt im Chaos. Das Land ist nicht nur massiv von der Corona-Pandemie getroffen, auch eine Regierungskrise und heftige Proteste erschüttern das Land. Die Hoffnungen vieler Peruaner ruhen nun auf einem Ex-Torwart von Borussia Dortmund.

Richtig gelesen. George Forsyth, einst bei Borussia Dortmund unter Vertrag, ist drauf und dran, der nächste Präsident von Peru zu werden. Der 38-Jährige führt seit Monaten die Umfragen in der Bevölkerung an.

Borussia Dortmund: Ex-Torwart George Forsyth auf dem Weg zum Präsidenten von Peru

Ausgelöst wurde die Regierungskrise durch die Absetzung des Präsidenten Martin Vizcarra. Der äußerst beliebte 57-Jährige hatte sich dem Kampf gegen die eklatante Korruption im südamerikanischen Land verschrieben – und war damit zu vielen mächtigen Menschen auf die Füße getreten.

Am 9. November entschied das Parlament in Peru mit großer Mehrheit, Vizcarra wegen „moralischer Untauglichkeit“ seines Amtes zu entheben. Manuel Merino, zuvor Vorsitzender des Abgeordnetenhauses, übernahm.

„Merino ist nicht mein Präsident“ – Peruaner wollen Ex-BVB-Keeper Forsyth

Das sorgte für heftige Proteste im Land. „Merino ist nicht mein Präsident“, skandieren tausende Menschen auf den Straßen im ganzen Land, die Polizei geht brutal gegen die Demonstranten vor. Tränengas, Gummigeschosse – es gibt Dutzende Verletzte und in der Hauptstadt Lima bereits zwei Tote.

Bis Juli 2021 wollte Merino dennoch weiterregieren. Dann stehen die nächsten Wahlen in Peru an. Doch nach nicht einmal einer Woche als Übergangspräsident knickte er ein und trat am Montag wieder zurück.

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George Forsyth führt Umfragen seit Monaten an

„Ich möchte wie alle das, was am besten für unser Land ist“, sagte er in einer TV-Ansprache. Die nächsten Präsidentschaftswahlen sollen im Juli 2021 stattfinden – und der haushohe Favorit ist Borussia Dortmunds Ex-Schlussmann.

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George Forsyth war 2002 im Alter von 20 Jahren von Alianza Lima zum BVB gewechselt. Dort reichte es aber nur für sechs Auftritte im Tor der zweiten Mannschaft in der damals drittklassigen Regionalliga West.

Nach einem Jahr kehrte er nach Peru zurück. Auch sein zweites Europa-Abenteuer, eine Saison bei Atalanta Bergamo (2007/08), war nicht von Erfolg gekrönt. Immer verschlug es ihn am Ende zurück zu Alianza Lima.

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Das ist George Forsyth:

  • Geboren am 20. Juni 1982 in Caracas (Venezuela)
  • Mutter Maria Veronica Sommer hat deutsche Eltern
  • Startete seine Karriere bei Alianza Lima
  • 2002 für eine Saison zum BVB
  • Weitere Stationen: Atletico Universidad, Sport Boys, Atalanta Bergamo
  • 7 Länderspiele für Peru
  • 2017 Karriere-Ende
  • Seit 2008 verfolgt er auch eine politische Karriere

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„Du hast dich mit der falschen Generation angelegt!“

Dort spielte er noch bis 2017, hatte bis dahin aber längst auch eine politische Karriere gestartet. Sein jüngstes Amt als Bürgermeister des Lima-Stadtteils „La Victoria“ gab er nun auf, um sich offiziell als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2021 aufzustellen.

„Du hast dich mit der falschen Generation angelegt!“, greift er auf Twitter den Übergangspräsidenten Merino an – die Peruaner feiern ihn. Alle Umfragen sehen ihn mit überwältigender Mehrheit als künftigen Präsidenten.

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