Borussia Dortmund: Als es um die Super League geht, bricht es aus BVB-Coach Terzic heraus

Die denkwürdigsten Revierderbys der letzten 20 Jahre

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Wenn der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund aufeinandertreffen kochen die Emotionen im Ruhrgebiet hoch. Das waren die denkwürdigsten Derbys der vergangenen 20 Jahre.

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Vor dem Spiel zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin hat BVB-Coach Edin Terzic ein flammendes Plädoyer gehalten.

In seiner deutlichen Ansprache geht es allerdings nicht um seinen Herzensverein Borussia Dortmund oder die bevorstehende Partie gegen die „Eisernen“. Es geht um ein Thema, das dem Coach des BVB ganz besonders am Herzen liegt.

Borussia Dortmund: Terzic über die Super League

In den vergangenen Tagen hatten Berichte um die Super League die Fußballwelt erschüttert. Auf die Berichte reagiert Terzic zunächst nur scherzhaft. „Ich kann mit Stolz behaupten, dass ich schon Erfahrung mit der Süper Lig habe – allerdings mit der türkischen“, sagt der Trainer von Borussia Dortmund, der von 2013 bis 2015 als Co-Trainer bei Besiktas Istanbul gearbeitet hatte: „Das war eine sehr coole Zeit bei Besiktas.“

Doch dann wird der BVB-Coach ernst und redet emotional über die Pläne der Super League. „Ich war noch sehr jung, als die Champions League eingeführt wurde. Ich weiß nicht, wie die Reaktionen damals ausfielen – bezüglich der Abschaffung des Pokalwettbewerbs der Landesmeister.“

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Borussia Dortmund: Terzic schwärmt von Champions League

Terzic gab ein flammendes Plädoyer für die Königsklasse zum Besten: „Ich bin so großgeworden, dass ich mir nichts anderes als die Champions League vorstellen kann. Ich kann mir keinen Wettbewerb vorstellen, der mehr Emotionen auslösen kann. Ich kann mir keinen Wettbewerb vorstellen, der eine coolere Hymne hat.“

Der Trainer von Borussia Dortmund hat einen großen Wunsch: „Es gibt zwei Fronten, die sehr stark sind: Zum einen die starken Verbände und zum anderen die größten Clubs der Welt. Da muss man eine gemeinsame Lösung finden. Was jetzt nicht passieren darf: die Fans durch Zuschauer zu ersetzen. Wir dürfen die Emotionen und die Liebe zum Sport nicht verlieren. Das macht den Fußball aus.“

Damit der BVB in der kommenden Saison im Lieblings-Wettbewerb seines aktuellen Trainers antreten darf, muss am Mittwochabend unbedingt ein Sieg her. Um 20.30 Uhr ist Union Berlin zu Gast bei Borussia Dortmund.