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Borussia Dortmund – Ex-BVB-Profi verblüfft mit kurioser Theorie zu Favre: „Ich habe da so ein komisches Gefühl“

Steffen Freund hat in Bezug auf Lucien Favre und Borussia Dortmund eine eigenwillige Vermutung artikuliert.
Steffen Freund hat in Bezug auf Lucien Favre und Borussia Dortmund eine eigenwillige Vermutung artikuliert.
Foto: imago sportfotodienst

Dortmund. Kaum hat Borussia Dortmund die erste Saison-Niederlage kassiert, da fallen von allen Seiten Kritiker über den BVB her wie Löwen über Antilopen.

Für viele dieser Kritiker reichten 90 Minuten aus, um Borussia Dortmund vom großen Meisterschaftskandidaten zum Krisenclub zu machen. Steffen Freund ging sogar einen Schritt weiter.

Borussia Dortmund: Freund mit eigenwilliger Theorie

Der ehemalige BVB-Profi deutete in der Sendung „100% Bundesliga“ bei RTL Nitro an, dass er sich nicht sicher sei, ob und wie es für Lucien Favre bei Borussia Dortmund weitergeht.

„Ich halte Lucien Favre für einen hervorragenden Trainer, aber es gab immer Situationen“, sagte Freund: „Bei Hertha wollte er weg, bei Borussia Mönchengladbach wollte er weg, obwohl der Vorstand das noch gar nicht wollte. Also, ich habe so ein komisches Gefühl gerade.“

Vergleich weit hergeholt

Der Vergleich mit Favres Abgängen bei Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach wirkt sehr weit hergeholt. Schließlich hatte Favre sich mit der Hertha in der Saison 2009/10 nach sieben Spielen mit drei mickrigen Pünktchen abgeschlagen am Tabellenende wiedergefunden.

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Ähnliches Szenario bei Borussia Mönchengladbach: Dort verlor Favre mit den Fohlen die ersten fünf Spiele und lag ebenfalls auf dem letzten Tabellenplatz.

Der BVB hingegen feierte in den ersten drei Spielen dieser Saison zwei Siege und liegt mit sechs Punkten auf dem 5. Platz. Sowohl am ersten Spieltag beim 5:1-Kantersieg gegen Augsburg sowie beim 2:0 im Supercup gegen die Bayern zeigte die Favre-Truppe bereits, was sie drauf hat.

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Hofmann: „Nicht als Alarmsignal überbewerten“

Ein anderer ehemaliger Dortmunder war ebenfalls in der Sendung und ordnete die BVB-Pleite weniger dramatisch ein. „Ich würde das Spiel nicht als Alarmsignal überbewerten“, sagte Jonas Hofmann, der von 2011 bis 2015 bei Borussia Dortmund unter Vertrag gestanden hatte und seitdem für Borussia Mönchengladbach spielt.

Hofmann weiter: „Klar haben sie sich das bestimmt anders vorgestellt – drei Punkte und wieder heimfahren. Vielleicht haben sie gedacht, es geht ähnlich wie in Köln, dass es schon irgendwie hinhaut, aber wir sehen, dass die Bundesliga immer ausgeglichener wird und jeder gegen jeden gewinnen kann.“

 
 

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