Dortmund

Borussia Dortmund im Formtief: Diese Statistik macht dem BVB Sorgen

Foto: imago/Kirchner-Media

Dortmund. Bei Borussia Dortmund läuft es momentan einfach nicht rund. Ein ganz bestimmter Wert belegt, wie sehr es beim BVB derzeit hakt.

Lucien Favre meinte zwar nach dem 0:0 von Borussia Dortmund in Nürnberg: „Das Ergebnis hat uns enttäuscht, aber nicht unsere Leistung.“

Borussia Dortmund mit Torflaute

Und auch BVB-Berater Matthias Sammer stellte fest: „Da musst du das 0:0 auch mal mitnehmen. Es war spielerisch okay.“

Doch das 0:0 am Montagabend führte zu einer erstaunlichen Situation, die es bei Borussia Dortmund zuletzt in der letzten Pannen-Saison von Jürgen Klopp gegeben hatte.

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BVB trifft das Tor nicht mehr

Das 0:3 bei Tottenham und das 0:0 in Nürnberg bedeuteten zwei Pflichtspiele in Folge ohne eigenen Torerfolg – das gab’s beim BVB zuletzt vor knapp vier Jahren. Im März 2015 spielte Borussia Dortmund sowohl beim Hamburger SV als auch in der Woche danach gegen den 1. FC Köln jeweils 0:0.

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Damals ging die Torlos-Serie sogar noch ein Spiel weiter. Auch im Achtelfinal-Rückspiel gegen Juventus Turin (0:3) blieb der BVB ohne eigenen Treffer.

Angriff die große Stärke des BVB

Dabei war der starke Angriff doch bisher die große Stärke des BVB. 54 Treffer in bisher 22 Bundesliga-Spielen: Keine Mannschaft in der Liga erzielt mehr Tore als die Borussia.

Viele Fans und Experten glauben, dass der verletzte Marco Reus dem BVB in der Offensive so sehr fehle. Gewiss: Ein Reus in Top-Form ist bei Borussia Dortmund nicht eins zu eins ersetzbar.

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Doch es war in der Hinrunde die große Stärke des BVB, dass die Mannschaft im Vorwärtsgang eben nicht von einem einzelnen Spieler abhängig war. 14 verschiedene Spieler trafen in der Hinrunde für die Borussia – ein erstaunlicher Wert. Schließlich waren es beim zweitbesten Team in dieser Statistik gerade mal halb so viele Spieler (Werder Bremen kam auf sieben verschiedene Torschützen).

„Uns fehlt die Durchschlagskraft“

„Wir haben es vorne einfach nicht geschafft, uns in den Strafraum zu kombinieren“, stellte Trainer Favre nach der Nullnummer in Nürnberg fest.

Mario Götze meinte: „Nürnberg stand sehr tief. Da war es sehr schwierig durchzukommen. Wir hatten zwar Möglichkeiten, aber wir müssen konsequenter werden.“

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Auch BVB-Keeper Roman Bürki haderte: „Wir haben jetzt zwei Spiele nacheinander gehabt, ohne ein eigenes Tor zu erzielen. Es ist frustrierend, wenn man von hinten zuschaut, und vorne fehlt die Durchschlagskraft.“

Am Sonntag bietet sich für Borussia Dortmund die nächste Chance, um den Knoten platzen zu lassen. Um 18 Uhr ist Bayer Leverkusen zu Gast.

 
 

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