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Borussia Dortmund: BVB-Star spricht Klartext – „Sehr sauer und enttäuscht“

Nach dem bitteren CL-Aus und der Derby-Enttäuschung gegen S04 spricht ein Akteur von Borussia Dortmund offen über die Gefühlslage beim BVB.

© IMAGO / Eibner

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

Nach dem bitteren Champions-League-Aus gegen Chelsea und dem unterm Strich enttäuschenden 2:2 auf Schalke richtet sich der Blick von Borussia Dortmund nun auf das Bundesliga-Topspiel gegen den 1. FC Köln. Im Heimspiel gegen den „Effzeh“ möchte die Mannschaft von Edin Terzic zurück in die Erfolgsspur finden und den Druck auf die Bayern weiterhin hochhalten.

Vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln sprach ein Akteur von Borussia Dortmund jedoch noch einmal rückblickend über die zwei Dämpfer in den vergangenen Wochen. Dabei wurde der BVB-Star recht deutlich, was die Gefühlslage in Dortmund angeht. Vor allem nach dem Chelsea-Spiel sei Schwarz-Gelb über die Art und Weise des Ausscheidens enorm niedergeschmettert gewesen.

Borussia Dortmund: Schiedsrichter-Entscheidung war ein großes Thema

Es waren fünf extrem bittere Tage für den BVB: Erst scheidet man enorm knapp und bitter aus der Champions League aus und dann kommt man, trotz bester Chancen, im Revierderby auf Schalke nicht über ein 2:2 hinaus. Doch für die Spieler des BVB war vor allem das CL-Aus ein großes Thema. Das sei zwar verdient, aber extrem bitter gewesen, erklärte Marius Wolf. Der Borussen-Verteidiger erklärte in einem Interview mit „web.de“, dass man „sehr sauer und enttäuscht“ über das Spiel gewesen sei.

„Wenn man in der Champions League die beiden Spiele anschaut, hat es Chelsea verdient weiterzukommen. Trotzdem ist es bitter, dass so eine Szene wie mit dem Handelfmeter dazugehört. Das nagt an einem. Aber zum Glück haben wir so viele Spiele, dass man es schnell abhaken kann und auch abhaken muss“, so der Rechtsverteidiger von Schwarz-Gelb. „Direkt nach dem Spiel kann man sauer sein, aber man muss einfach schnell wieder nach vorne schauen. Es bringt nichts, negativ zu bleiben“, fügte er hinzu.

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Auch über das Unentschieden im Derby war der BVB natürlich nicht zufrieden. Trotz der Derby-Brisanz muss der Anspruch der Borussen sein, gegen Abstiegskandidaten dreifach zu punkten. Zumindest, wenn der BVB auch weiterhin das Titelrennen offen gestalten möchte. Für Wolf sei das Spiel trotz der Enttäuschung nach Abpfiff „ein richtig gutes Spiel“ gewesen. „Abgesehen von den beiden Chancen, die wir zugelassen haben. Bei denen wir aber klar wissen, was wir falsch gemacht haben, was wir besser machen müssen“, so der 27-Jährige.

Verdienter Lohn für starke Leistungen

Für Marius Wolf läuft das neue Jahr bisher sehr gut. Er entwickelte sich seit Jahresbeginn zu einem absoluten Leistungsträger beim BVB. Er ist schon seit Wochen nicht mehr aus der Startelf von Edin Terzic wegzudenken und geht mit starken Auftritten vorweg. In dieser Woche folgte dann der verdiente Lohn für seine starke Entwicklung und den guten Auftritten im BVB-Dress: Nationaltrainer Hansi Flick nominierte Wolf erstmals für die DFB-Elf. Der Abwehrspieler von Schwarz-Gelb wird somit in den anstehenden Testspielen gegen Peru und Belgien somit erstmals für die Nationalmannschaft auflaufen. Die logische Konsequenz der vergangenen Wochen.


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Nach den bitteren Rückschlägen gegen Chelsea und Schalke möchte der BVB im NRW-Duell also wieder drei Punkte einfahren und zurück an die Tabellenführung springen. Mit einer ähnlichen Leistung wie gegen den S04, mit einer konsequenteren Abwehr-Leistung und einer besseren Chancenverwertung, ist das definitiv drin.