Borussia Dortmund: Ex-Star sorgt wieder für Furore – Situation droht zu eskalieren

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

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Zu seiner Zeit bei Borussia Dortmund sorgte er schon für Ärger. Das hat sich auch nach seinem Abgang nicht geändert.

2017 wechselte Ousmane Dembélé schließlich von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Ein Transfer, der sich für die Katalanen als der wahrscheinlich größte Fehleinkauf der letzten Jahre herausstellte. Nach dem Wirbel der letzten Wochen drehen sich die Schlagzeilen jetzt erneut um den Problemprofi.

Borussia Dortmund: Ex-Star sorgt wieder für Furore

Was war passiert? Am Sonntag vermeldete der FC Barcelona, dass Ousmane Dembélé wegen einer Magenverstimmung im Training fehlte. Tags zuvor wurde der Franzose nicht für das Spiel gegen Deportivo Alaves von Trainer Xavi nominiert. Zum zweiten Mal in Folge stand der Franzose nicht im Kader.

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Das ist Ousmane Dembélé:

  • Geboren am 15.05.1997 in Vernon/Frankreich
  • Wechsel 2016 zu Borussia Dortmund
  • In 50 Spielen gelangen ihm dort 32 Torbeteiligungen
  • Ein Jahr später Wechsel zum FC Barcelona für 125 Millionen Euro
  • Seitdem mit vielen Verletzungen zu kämpfen

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Hintergrund sind keine schlechten Leistungen, sondern eine geplatzte Vertragsverhandlung. Wie spanische Medien berichteten, forderte Dembélés Berater Anfang 2022 ein Jahresgehalt von 40 Millionen Euro für seinen Klienten. Der Vertrag sollte fünf Jahre lang gültig sein. Dazu käme ein üppiges Handgeld für die Unterschrift. Barcelona lehnte ab.

Seitdem ist der Ärger groß und jetzt schaltete sich eine Barca-Legende ein. Hristo Stoichkov teilte ordentlich gegen den 24-Jährigen aus. „Dembélé hat Barcelona nie verstanden. Als Ausländer habe ich mich engagiert, um zu verstehen, wie der Verein funktioniert“, sagte Stoichkov gegenüber dem Sportsender „TUDN“.

Borussia Dortmund: Wie einst beim BVB, Dembélé macht Ärger

Stoichkov spielte für die Blaugrana von 1990 bis 1995 und 1996 bis 1998. In dieser Zeit schoß er in 255 Einsätzen 117 Tore und gewann 1994 den Ballon d'Or. Die Barca-Fans hatten Hoffnungen, dass Dembélé ebenso einschlagen wird. Doch daraus wurde nichts.

„Wenn du nicht bei Barcelona sein willst, dann beschmutze wenigstens nicht das Wappen“, findet Stoichkov deutliche Worte an den Problemprofi. Einen Gewinner sieht der 83-fache bulgarische Nationalspieler aber in der Dembélé-Causa: Trainer Xavi, der laut Stoichkov alles richtig gemacht hat.

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„Xavi, ich applaudiere dir, weil du ihn nicht in die Kabine gelassen hast, denn diese Kabine verdient Respekt. Sie hat 121 Jahre Geschichte. Herr Laporta, öffnen Sie die Tür. Lassen Sie die Leute gehen, die die Farben nicht fühlen“, so Stoichkov. Zu den Leuten, die die Farben seiner Meinung nach nicht fühlen, gehört auch Dembélé der wahrscheinlich nie wieder das Barca-Trikot tragen wird. Es gibt eigentlich nur noch eine Frage zu stellen: Bleibt der Franzose bis zum Sommer oder ist er bereits in dieser Winter-Transferperiode weg? (oa)