Dortmund

Borussia Dortmund: Spielplan sorgt für Überraschung – BVB entgeht Strafe

Der neue Bundesliga-Spielplan sorgt bei Borussia Dortmund für eine Überraschung.
Der neue Bundesliga-Spielplan sorgt bei Borussia Dortmund für eine Überraschung.
Foto: imago images / Montage: DER WESTEN

Dortmund. Der Spielplan für die neue Bundesliga-Saison sorgt bei Borussia Dortmund für eine Überraschung. Dabei geht es nicht etwa um das Kracherduell mit Borussia Mönchengladbach gleich zu Beginn der Spielzeit, sondern viel mehr um eine alte Fehde der BVB-Fans.

Die Schwarzgelben entgehen durch die Saisonplanung der DFL nämlich einer Strafe.

Borussia Dortmund entgeht Fan-Strafe durch neuen Spielplan

Eigentlich hätte der BVB zum Gastspiel bei der TSG Hoffenheim zur Strafe auf die Unterstützung seiner Fans verzichten müssen. Weil diese mit Beleidigungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp auf sich aufmerksam gemacht hatten, verhing das DFB-Sportgericht im Februar eine Kollektiv-Strafe.

+++ Dauerkarten-Besitzer sitzen auf heißen Kohlen - das müssen sie jetzt wissen +++

Das Urteil besagte damals, dass der BVB in der kommenden Saison (2020/21) und in der darauffolgenden Saison auf seine Anhänger in Hoffenheim hätte verzichten müssen.

Da die DFL nun aber wegen der Corona-Krise sämtlichen Bundesliga-Klubs die Zulassung von Gästefans untersagt, entgeht der BVB zumindest einem Teil der Strafe.

Vorgehen soll Proteste abmildern

Dabei handelt es sich offenbar nicht um einen Fehler der Planungs-Verantwortlichen, sondern wohl viel mehr um eine Methode, die Proteste gegen Hopp und die Kollektivstrafe selbst etwas abzumildern. Das berichten die „Ruhrnachrichten“. Die Fans sollen in der für den Fußball schwierigen Lage demnach nicht zusätzlich bestraft werden.

Sollte es zur Saison 2021/22 wieder einen regulären Spielbetrieb unter normalen Zuschauer-Umständen geben, müsste der BVB dennoch wie im Urteil vorgesehen ein Spiel auf seine Anhänger verzichten.

--------------------

BVB-Top-News:

--------------------

Die DFB-Ethikkommission bringt den Protesten der BVB-Fans derweil außergewöhnlich viel Verständnis entgegen. Sich durch Provokationen Gehör zu verschaffen, sei gutes Recht der Fans.

Die Grenze sei jedoch „mit Sicherheit überschritten, wenn der Achtungsanspruch, die Würde eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen verletzt und gezielten Angriffen ausgesetzt werden.“ Dazu sei ein Dialog zwischen den Streitparteien zwingend notwendig. (the)

 
 

EURE FAVORITEN