Borussia Dortmund: Nach Zorc-Machtwort – jetzt ist auch Manchesters letzte Sancho-Hoffnung geplatzt

Borussia Dortmund: Kommt auf Jadon Sancho eine ungewöhnliche Aufgabe zu?
Borussia Dortmund: Kommt auf Jadon Sancho eine ungewöhnliche Aufgabe zu?
Foto: imago images / Kirchner-Media

Aufatmen bei Borussia Dortmund. Am Montag reiste Jadon Sancho mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Bad Ragaz. Damit ist der Wechsel zu Manchester United vom Tisch. Während der ersten Trainingseinheit bestätigte Sportdirektor Michael Zorc, dass es definitiv keinen Wechsel geben werde. Sancho habe seinen Vertrag bei Borussia Dortmund ohnehin schon vor einem Jahr bis 2023 verlängert.

Damit ist auch Uniteds letzte Hoffnung auf einen Wechsel geplatzt. Dabei hatten sich die Engländer einen äußerst kuriosen Notfallplan zu Recht gelegt.

Borussia Dortmund: Sollte Sancho seinen Wechsel selbst forcieren?

Manchester United muss sich geschlagen geben. Bis zum 10. August hatte es keine Einigung mit Borussia Dortmund in Sachen Ablöse gegeben. Die „Red Devils“ wollten bis zuletzt keine 120 Millionen Euro für das englische Supertalent zahlen.

Wie der britische „Independent“ berichtet, hatte ManUnited bis zu der Zorc-Ansage noch nicht endgültig mit dem Wechsel abgeschlosse. Demnach setzte der englische Rekordmeister bei einem Wechsel sogar auf die aktive Hilfe von Sancho, um ihn doch noch ins Old Trafford zu holen.

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Das Sommer-Trainingslager von Borussia Dortmund:

  • Ort: Bad Ragaz (Schweiz)
  • Dauer: 8 Tage, vom 10. bis zum 17. August
  • Vorbereitungsspiele:
    Mittwoch, 12. August gegen SC Altach
    Sonntag, 16. August gegen Austria Wien

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Demnach hätte sich Sancho persönlich für einen Wechsel einsetzen sollen, da die Pattsituation zwischen beiden Vereinen unlösbar war. Das berichtete das Portal unter Berufung auf verhandlungsnahe Quellen.

Der 20-Jährige Hätte selbst das Gespräch mit den BVB-Bossen Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke suchen und notfalls eine Transfer-Anfrage einreichen sollen. Dieser kuriose Plan ist nun gescheitert. Zum einen weil Borussia Dortmund heimlich schon vor einem Jahr mit Sancho verlängerte. Zum anderen, weil das Verhältnis zwischen Spieler und Verein so gut ist, dass Sancho dem BVB nicht vor den Kopf stoßen wollte.

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BVB-Top-News:

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Sancho hatte sich schon verabschiedet – nun ist er zurück beim BVB

Wie der „Independent“ weiter berichtet, hatte sich Sancho im festen Glauben, dass der Wechsel zustande kommen würde, bereits vor einiger Zeit vom Staff von Borussia Dortmund verabschiedet. Und doch konnte er am Montag alle in schwarzgelber Trainingskleidung wieder begrüßen.

Pünktlich zum Abflug am Montag in Richtung Bad Ragaz erschien Sancho mit dem Rest der Mannschaft am Flughafen. Nun ist auch das letzte Wort gesprochen und Manchester Uniteds Notfallplan geplatzt. (mh)

 
 

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