Dortmund

Borussia Dortmund: BVB-Sportdirektor Zorc kündigt großen Gänsehaut-Moment an

Bei seinem BVB-Abschied 2011 weinte Nuri Sahin bittere Tränen.
Bei seinem BVB-Abschied 2011 weinte Nuri Sahin bittere Tränen.
Foto: imago/Chai v.d. Laage

Dortmund. Am Samstag kommt es im Westfalenstadion schon vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen zu einem ganz besonders emotionalen Moment.

Der BVB wird Nuri Sahin nachträglich einen großen Abschied bescheren. Am letzten Tag der Sommer-Transferperiode war Nuri Sahin zu Werder Bremen gewechselt. Daher hatte Borussia Dortmund damals nicht die Möglichkeit, dem Ur-Borussen einen gebührenden Abschied zu bescheren.

Borussia Dortmund: BVB-Legende Nuri Sahin wird verabschiedet

„Ich habe gestern noch mit Nuri Sahin gesprochen“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Nuri Sahin ist für Borussia Dortmund ein sehr verdienter Spieler über viele Jahre hinweg. Wir werden die Gelegenheit nutzen ihn vor dem Spiel offiziell zu verabschieden bei uns im Stadion.“

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2001 hatte Nuri Sahin sich der Jugend von Borussia Dortmund angeschlossen, um bereits 2005 im Alter von 16 Jahren den Sprung in den Profikader zu schaffen.

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In der Saison 2007/08 wurde er an Feyenoord ausgeliehen, ehe er sich unter Jürgen Klopp zum Mittelfeldspieler von Weltklasse-Format entwickelte und maßgeblichen Anteil an der Meisterschaft 2011 hatte.

Gibt es den nächsten emotionalen Sahin-Abschied?

Im Sommer 2011 wechselte Nuri Sahin zu Real Madrid. Bei seinem Abschied damals konnte er im Westfalenstadion seine Tränen nicht verdrücken. Ähnlich emotional könnte es auch an diesem Samstag werden, wenn 80.000 schwarzgelbe Fans sich von „ihrem“ Nuri Sahin verabschieden.

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Nach einer Saison bei Real Madrid und einer halbjährigen Leihe an den FC Liverpool kehrte Nuri Sahin Anfang 2013 wieder zum BVB zurück. Im Sommer trennten sich die Wege von Nuri Sahin und Borussia Dortmund erneut. Lucien Favre erklärte nun erneut, warum es zur Trennung kam.

Favre: „Nuri ist ein super Mensch“

„Ich habe Nuri Sahin für zwei Monate kennengelernt“, sagte der BVB-Trainer: „Er ist ein sehr intelligenter Fußballspieler und ein sehr intelligenter Mensch.“

Favre weiter: „Wir hatten über seine Situation gesprochen. Ich sagte ihm, dass es für ihn vielleicht schwierig wird zu spielen, weil wir viel Konkurrenz im Mittelfeld haben. Er meinte, dass er gerne mehr Spielpraxis hätte. Und dann ist es so gekommen. Er ist ein super Spieler und ein super Mensch.“

 
 

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