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Borussia Dortmund: Roman Bürki über Trainer-Diskussionen – „Ist das schwächste Glied“

Roman Bürki spricht über die Trainer-Diskussion der Hinrunde.
Roman Bürki spricht über die Trainer-Diskussion der Hinrunde.
Foto: imago images/Team 2

Dortmund. Die Mannschaft von Borussia Dortmund hatte es sicher schon einmal leichter als in dieser Bundesliga-Hinrunde. Nicht nur die Spieler standen nach zahlreichen enttäuschenden Auftritten oft in der Kritik. Auch über Cheftrainer Lucien Favre wurde zwischenzeitlich hitzig diskutiert.

Dass diese Diskussionen auch an den Spielern nicht spurlos vorbeigehen, macht Torhüter Roman Bürki deutlich. In einem Interview beschreibt der Schweizer, wie er die Trainer-Kritik wahrgenommen hat.

Borussia Dortmund: Das sagt Bürki über die Trainer-Diskussionen

„Ich hatte noch nie einen Trainer, der so krass kritisiert wurde“, sagt Bürki im Gespräch mit der „Welt“. Er kritisiert, dass es vor allem der ruhige Charakter des Schweizers ist, der im Fokus der Kritik steht. „Ich verstehe es auch nicht, Lucien Favre war schon immer so, er geht in der Öffentlichkeit nun mal nicht so aus sich raus wie andere.“

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Doch Bürki gibt auch zu, dass Dortmund nicht der einzige Verein ist, bei dem der Trainer heftig kritisiert wird. Mit Blick auf den Erzrivalen aus München sagt er: „Aus der Ferne bekam ich natürlich mit, wie die Bayern-Trainer attackiert werden, wie zum Beispiel Niko Kovac zuletzt. Da war auch jeden Tag die Hölle los – obwohl er in der letzten Saison das Double geholt hatte.“

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Fast entschuldigend fügt Bürki hinzu: „Von daher ist es ein sehr undankbarer Job, vor allem weil eigentlich die Spieler dafür verantwortlich sind, was dann auf dem Platz geschieht.“ Der Grund, warum es die Spieler etwas leichter hätten als die Trainer sei, dass man sich als Spieler hinter dem Kollektiv verstecken könne. „Der Trainer ist nun mal das schwächste Glied“, so der Schweizer Nationaltorwart.

 
 

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