Borussia Dortmund: Ex-BVB-Juwel will bei ManUnited vorspielen – dann passiert das große Missgeschick

Bei Borussia Dortmund blieb Reda Khadra der große Durchbruch verwehrt, jetzt versucht er sein Glück bei Manchester United.
Bei Borussia Dortmund blieb Reda Khadra der große Durchbruch verwehrt, jetzt versucht er sein Glück bei Manchester United.
Foto: imago images/Revierfoto

Wenn Jadon Sancho in diesem Sommer schon nicht von Borussia Dortmund zu Manchester United wechselt, dann wollen die „Red Devils“ offenbar zumindest einen anderen jungen Flügelflitzer verpflichten, der bis zuletzt noch beim BVB gespielt hatte.

Von 2016 bis zum Juli dieses Jahres hatte Reda Khadra die Jugendteams von Borussia Dortmund durchlaufen. Dann endete sein Engagement beim BVB. Einen Profivertrag gab’s für den Flügelstürmer in Dortmund nicht.

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Von Borussia Dortmund zu Manchester United?

Daher sucht der dreifache deutsche U18-Nationalspieler seit Wochen einen neuen Verein. Khadra trainierte bereits beim englischen Zweitligisten Stoke City mit. Und nun sollte der 19-Jährige auch beim Schwergewicht Manchester United vorspielen.

Am Donnerstag trat die U23 von Manchester beim Drittligisten Doncaster Rovers an. Ursprünglich war der Plan, dass der ehemalige Angreifer von Borussia Dortmund diesen Test als Chance nutzen darf, um auf sich aufmerksam zu machen, berichtet die „Daily Mail“. Doch weil seine Spielerlaubnis nicht rechtzeitig eingereicht wurde, durfte Khadra bei der 0:5-Pleite der U23-Auswahl von Manchester nicht mitmischen.

Immerhin: Der frühere BVB-Spieler darf in der U23 der „Red Devils“ mittrainieren und sich dort empfehlen. Wenn er einen guten Eindruck hinterlässt, gehört Khadra womöglich schon beim ersten Pflichtspiel der United-Reserve am kommenden Mittwoch zum Kader. Dann ist Manchesters U23 in der ersten Runde der EFL-Trophy zu Gast beim Viertligisten Salford City.

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Reda Khadra beim BVB

Reda Khadra wechselte im Februar 2016 aus der Jugend von Tennis Borussia Berlin zu Borussia Dortmund. Sein Talent ließ er beim BVB immer wieder aufblitzen. Doch Khadra hatte das „Pech“, dass bei den Schwarzgelben in seinem Jahrgang mit Giovanni Reyna, Immanuel Pherai, Ansgar Knauff oder Alaa Bakir einige weitere hochtalentierte Spieler auf seiner Position mitmischten.

Während Reyna zum festen Bestandteil der BVB-Profis wurde und Pherai, Knauff sowie Bakir bereits in der Mannschaft von Trainer Lucien Favre reinschnuppern durften, reichte es für Khadra bei Borussia Dortmund nicht. Vielleicht gelingt dem Flügelstürmer nun der große Durchbruch bei Manchester United. (dhe)

 
 

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