Borussia Dortmund: Bei diesem Thema reagiert Zorc gereizt – „Die Frage nervt“

Borussia Dortmund: Ein Thema kann Michael Zorc nicht mehr hören.
Borussia Dortmund: Ein Thema kann Michael Zorc nicht mehr hören.
Foto: imago images/Christian Schroedter

Irgendwann reicht es selbst Michael Zorc. Der Sportdirektor von Borussia Dortmund ist eigentlich für seine ruhigen und besonnenen Auftritte vor dem Mikrofon bekannt.

Doch vor dem Duell von Borussia Dortmund gegen RB Leipzig reagierte Zorc gereizt. Schuld daran war eine Frage, mit der er sich in dieser Saison immer wieder konfrontiert sieht.

Borussia Dortmund: Leipzig am BVB vorbei?

Auch im neunten Jahr in Folge wird der Meister in der Bundesliga mutmaßlich Bayern München heißen. Ausgerechnet der BVB könnte den Rekordmeister am Samstag vorzeitig zum Titel schießen. Dazu bedarf es eines schwarzgelben Siegs gegen die Leipziger.

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Die letzten fünf Duelle zwischen Dortmund und Leipzig:

  • 3:1 für Dortmund
  • 2:0 für Dortmund
  • 3:3-Remis
  • 1:0 für Dortmund
  • 4:1 für Dortmund

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Während sich Dortmund schon früh aus dem Meisterrennen verabschiedete und stattdessen um Platz vier kämpft, konnten die Sachsen die Münchener lange beschäftigen und den Kampf um die Schale lange offenhalten.

Haben die Leipziger den BVB mittlerweile als zweite Kraft im deutschen Fußball abgelöst? Eine Frage, auf die Zorc nun genervt reagiert. In Leipzig werde grundsätzlich gute Arbeit geleistet. Die Bullen hätten gute Voraussetzungen, um das sportlich umzusetzen, betont er. Allerdings: „Ganz ehrlich, die Frage nervt langsam.“

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„Ich weiß nicht, ob man die erste, zweite und dritte Kraft immer anhand weniger Monate bemessen sollte“, erklärt er auf der Pressekonferenz vor dem direkten Duell. Ohnehin stelle sich die Frage aktuell nicht. Für den BVB geht es darum, die Saison zu retten und in die Champions League einzuziehen.

Borussia Dortmund – RB Leipzig: Zwei Duelle in einer Woche

Dementsprechend hätte bei Borussia Dortmund niemand etwas dagegen einzuwenden, wenn am Samstag ein ähnliches Ergebnis wie im Hinspiel rausspringen würde. Anfang Januar gewann die Mannschaft von Edin Terzic mit 3:1.

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Um auf Platz vier oder gar auf Platz drei zu springen, braucht es außerdem Punktverluste des VfL Wolfsburgs (gegen Union Berlin) und Eintracht Frankfurts (gegen Mainz 05).

Wenige Tage nach dem Bundesligaduell treffen sich Dortmund und Leipzig bereits im Pokalfinale wieder. Dieses steigt am 13. Mai und klärt, welcher Bayern-Verfolger am Ende immerhin einen Titel feiern kann. (mh)