Borussia Dortmund: Verein setzt Ex-BVB-Star die Pistole auf die Brust – wie endet dieses Theater?

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

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Um diesen ehemaligen Topspieler von Borussia Dortmund wird es wohl niemals ruhig.

Schon beim BVB hatte er für große Aufregung gesorgt. Auf dem Platz hatte er die Fans von Borussia Dortmund regelmäßig mit starken Leistungen verzaubert. Doch abseits des Rasens schrieb er regelmäßig Negativ-Schlagzeilen.

Borussia Dortmund: Wirbel um Ex-BVB-Star

Das bittere Ende: Im Sommer 2017 forcierte er durch einen Trainingsstreik seinen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Spätestens jetzt wird jeder BVB-Fan wissen, um wen es geht: Ousmane Dembélé.

Das französische Ausnahmetalent wechselte für eine Ablöse von rund 140 Millionen Euro (inklusive spätere Bonuszahlungen) zu Barca. Und auch bei den Katalanen wurde er nicht durch Zauberfußball auffällig.

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Ousmane Dembélé

  • 2015 - 2016: Stade Rennes
    Spiele: 29
    Tore: 12
    Vorlagen: 5
  • 2016 - 2017: Borussia Dortmund
    Spiele: 50
    Tore: 10
    Vorlagen: 22
  • seit 2017: FC Barcelona
    Spiele: 129
    Tore: 31
    Vorlagen: 23

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Er kam regelmäßig zu spät zu vereinbarten Team-Treffpunkten, verschlief ein ums andere Mal das Training, hielt sich nicht an seine Ernährungspläne und feierte nach Spielen trotz eines Party-Verbots. Und jetzt kommt es besonders dicke.

Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Und bislang ist nicht klar, wie es dann für den ehemaligen Spieler von Borussia Dortmund weitergeht.

Borussia Dortmund: Wie geht es weiter bei Ousmane Dembélé?

Für den finanziell ohnehin schon angeschlagenen FC Barcelona ist diese Situation eine Katastrophe. Nach jetzigem Stand würde Barca im Sommer einen Spieler ablösefrei ziehen lassen müssen, für den die Katalanen einst 140 Millionen Euro gezahlt hatten.

Daher setzt Barca dem ehemaligen BVB-Star jetzt die Pistole auf die Brust. „Wir müssen diese komplexe Situation beenden“, sagte Cheftrainer Xavi dem Magazin „Sport“: „Seit Monaten verhandeln wir mit seinem Berater. Wir können nicht mehr warten.“

Bahnt sich etwa ein ähnliches Transfer-Theater an wie damals bei Borussia Dortmund? „Ousmane muss verlängern“, sagt Xavi und wird deutlich: „Oder wir werden eine Entscheidung treffen. Die Interessen des Vereins sind immer das Wichtigste, das muss allen klar sein.“

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Borussia Dortmund: Dembélé bei Barca auf der Tribüne?

Wie könnte diese „Entscheidung“ aussehen, von der Xavi da spricht? Womöglich will Barca das Wintertransferfenster nutzen, um Dembélé zu verkaufen. Doch weil der frühere Spieler des BVB nur noch wenige Monate Vertrag hat und in den vergangenen Jahren nur selten starke Leistungen zeigte, ist klar: Barcelona würde aktuell keine Ablöse kassieren können, die auch nur ansatzweise an den 140 Millionen Euro kratzt, die der Club für den Franzosen einst auf den Tisch gelegt hatte.

Eines will Xavi jedoch klarstellen: Er wird Dembélé nicht auf die Tribüne verbannen, wenn dieser sich im Januar tatsächlich noch nicht entscheiden sollte. „Ousmane ist am Zug. Aber wir denken nicht darüber nach, ihn auf die Tribüne zu setzen.“ (dhe)