Borussia Dortmund: Fans irritiert – wer sitzt denn da auf der BVB-Bank?

Borussia Dortmund: Die BVB-Bank im Spiel gegen Duisburg mit Drljaca (hier nicht im Bild).
Borussia Dortmund: Die BVB-Bank im Spiel gegen Duisburg mit Drljaca (hier nicht im Bild).
Foto: imago images/Team 2

Die Fans von Borussia Dortmund werden sich verwundert die Augen gerieben haben. Nicht wegen des Ergebnisses gegen den MSV Duisburg, wohl aber wegen der Besetzung der BVB-Bank.

Stefan Drljaca stand nämlich erstmals bei einem Pflichtspie von Borussia Dortmund im Kader von Trainer Lucien Favre. Der 21-Jährige wechselt erst in diesem Sommer zum BVB.

Borussia Dortmund: Darum saß Drljaca auf der Bank

,Wer ist denn Stefan Drljaca?', werden sich viele BVB-Fans gefragt haben. Das ist der vierte Torwart von Borussia Dortmund. In diesem Sommer holte der BVB den 21-Jährigen ablösefrei aus der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim.

Drljaca spielte in der Jugend für den FC Homburg und den SV Elversberg. 2016 wechselte er schließlich in die Jugend der TSG Hoffenheim. 2020 folgte nun der Schritt zu Borussia Dortmund. Dort durfte in diesem Jahr sogar die Vorbereitung bei den Profis mitmachen. Er wird als vierter Torwart in die neue Saison gehen.

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Das ist Stefan Drljaca

  • Geboren am 20. April 1999 in Homburg
  • Position: Torwart
  • Größe: 1,92 Meter
  • Marktwert: ca. 125.000 Euro

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Doch warum saß Drljaca im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg als Ersatzkeeper auf der Bank? Stammkeeper Roman Bürki musste kurzfristig passen. Der Schweizer litt unter Hüftproblemen. Deshalb sprang Marwin Hitz ein und stand im ersten Pflichtspiel der Saison auf dem Platz.

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Duell um die Nummer drei

Eigentlich wäre Luca Unbehaun, der gerade erst einen Profivertrag unterschrieben hatte, die nominelle Nummer drei. Allerdings war der erst zwei Tage zuvor noch in der Regionalliga für die U23 des BVB im Einsatz, deshalb entschied sich Favre wohl für Drljaca.

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Auf lange Sicht gesehen werden sich Unbehaun und Drljaca um die Position des dritten Torhüters duellieren. Beide sind ebenfalls für die U23 eingeplant und werden dort ihre Spielpraxis sammeln.

Bundesligastart vor Fans

Während in Duisburg am Pokalabend lediglich 300 Zuschauer zugelassen waren, könnte das schon am Wochenende ganz anders aussehen. Am Dienstag einigten sich die Bundesländer für die Bundesliga auf eine einheitliche Zuschauerlösung. Den BVB könnten am Samstag gegen Gladbach so schon über 16.000 Zuschauer live verfolgen. Hier alle Details >>> (fs)

 
 

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