Borussia Dortmund: Zorc erklärt DIESEN Schachzug – „Nicht ganz uneigennützig“

Lucien Favre: Seine Karriere

Seit 2018 ist Lucien Favre Trainer bei Borussia Dortmund. Wir werfen einen Blick zurück auf seine bisherige Karriere.

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Im April diesen Jahres war es soweit: Die Deutsche Fußball-Liga hat die Altersgrenze für junge Talente auf 16 Jahre runter gesetzt. Bei Borussia Dortmund war die Freude darüber groß.

Borussia Dortmund war es auch, der den Antrag bei der DFL gestellt hat. Genauer gesagt hat Lars Ricken, Nachwuchskoordinator des BVB, das Ganze ins Rollen gebracht. Zorc packt nun aus, warum der BVB das gemacht hat.

Borussia Dortmund: DESHALB wollte der BVB die Altersgrenze senken

Durch die Reform können die Mannschaften außergewöhnliche Talente jetzt schon früher einsetzten als bisher. Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund darf also ab seinem 16. Geburtstag im November für den BVB spielen. Bislang gehörte der Rekord Nuri Sahin, der mit 16 Jahren und 335 Tagen zum ersten Mal auf dem Platz stehen durfte.

Die Initiative für die Regeländerung kam vom BVB. Lars Ricken bereitete alles vor und die DFL segnete ab. BVB-Sportdirektor Michael Zorc erklärte nun: „Ich finde das war überflüssig. Das war natürlich nicht ganz uneigennützig, weil wir uns dadurch erhofft haben, Youssoufa Moukoko schneller im Profibereich ans spielen zu bekommen.“

Allerdings erklärt er auch: „Aber es ging in erster Linie auch darum, einen Wettbewerbsnachteil, den die deutschen Klubs haben, auszugleichen.“ Er verweist dabei auf die anderen europäischen Ligen, in denen es bereits seit Jahren keine Altersbeschränkung für den Profi-Fußball gibt.

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Vorbild Ansu Fati

Zorc nennt dabei auch das Beispiel Ansu Fati. Ansu Fati ist das neue Wunderkind des FC Barcelona. Im Alter von 16 Jahren und 273 Tagen hatte er sein erstes Liga-Tor für die Katalanen erzielt. Nur wenige Tage vorher feierte er sein Debüt.

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Seine Bilanz in der Debüt-Saison ist beeindruckend und besser als die von Lionel Messi. 24 Mal kam er in der Liga zum Einsatz, sieben Treffer erzielte er. In der neuen Spielzeit ist der 17-Jährige jetzt sogar Stammspieler. In den ersten zwei Spielen traf er schon drei Mal.

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Moukoko-Debüt im November?

Borussia Dortmund wird bei Youssoufa Moukoko auf einen ähnlich starken Verlauf hoffen. Noch gut einen Monat, dann könnte Lucien Favre den Deutsch-Kameruner zum ersten Mal bei den Profis einsetzen. (fs)

 
 

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