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Borussia Dortmund: Großes Rätsel – was macht Favre mit DIESEN drei Stars?

Lucien Favre geht in seine dritte Saison als Trainer von Borussia Dortmund.
Lucien Favre geht in seine dritte Saison als Trainer von Borussia Dortmund.
Foto: imago images/Kirchner-Media

Dortmund. Um diese Luxusprobleme würden die meisten Bundesliga-Trainer den Coach von Borussia Dortmund wohl beneiden.

Vor der anstehenden Saison stellt sich für Lucien Favre bei drei seiner wichtigsten Spieler die Frage, auf welcher Position der Übungsleiter von Borussia Dortmund die Leistungsträger einsetzen soll.

Borussia Dortmund: Favre vor Aufstellungs-Rätsel

Auf welchen Positionen die drei betroffenen BVB-Stars zum Einsatz kommen, hängt von vielen Faktoren ab. Welches System lässt Favre in der kommenden Saison spielen? Wie schnell werden die derzeit verletzten BVB-Stars wieder fit? Und wie sehr muss Favre in den vielen englischen Wochen rotieren?

Wir werfen einen Blick auf die drei Spieler im Kader von Borussia Dortmund, bei denen derzeit noch längst nicht klar ist, welche konkrete Rolle sie in den kommenden Monaten beim BVB einnehmen werden.

Emre Can: Innenverteidiger oder Mittelfeldmotor?

Emre Can glänzte gleich in den ersten Spielen nach seiner Verpflichtung bei Borussia Dortmund auf der Sechser-Position. Zum Ende der vergangenen Saison sowie zuletzt in der Vorbereitung durfte er aber auch immer mal wieder in der Abwehrzentrale ran.

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Sollte die Knieverletzung bei Dan-Axel Zagadou sich als schlimmer erweisen und der Franzose monatelang ausfallen, wird Can zumindest in der Hinrunde sicher regelmäßig in der Innenverteidigung auflaufen. Im Mittelfeldzentrum hätte Favre schließlich genug Alternativen: Axel Witsel, Thomas Delaney, Jude Bellingham, Mahmoud Dahoud oder Julian Brandt, der der nächste auf unserer Liste ist.

Julian Brandt: Sechs oder Zehn?

In seiner ersten Saison bei Borussia Dortmund war die Position des Torhüters gefühlt die einzige, auf der Brandt nicht eingesetzt wurde. Linksaußen, Rechtsaußen, Zehner, Sechser und sogar Mittelstürmer – Brandt durfte sich bei Favre oberhalb der Dreierkette auf jeder Position versuchen.

Seine stärksten Auftritte hatte Brandt in der Rückrunde, als er im zentralen Mittelfeld oder auf der Zehner-Position eingesetzt wurde. Dies sind vermutlich die beiden Positionen, die auch in dieser Saison für den 24-Jährigen priorisiert in Frage kommen.

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Favre wird die Flexibilität des Nationalspielers wohl dafür nutzen, um Brandt jede Woche dort einzusetzen, wo gerade Bedarf besteht. Wenn Witsel eine Pause braucht, könnte Brandt auf der Sechs spielen. Falls Reus oder Hazard mal durchschnaufen müssen, würde für Brandt der Platz auf der Zehner-Position winken.

Raphael Guerreiro: Hinten oder vorne?

Guerreiro hat eine überragende Saison hinter sich und zählt zu den unverzichtbaren Leistungsträgern im Team von Lucien Favre. Im 3-4-2-1 der Vorsaison bekleidete der Portugiese die Position auf dem linken Flügel und hatte meist eine eher offensive Ausrichtung. Wenn Favre in dieser Saison aber wieder auf eine Viererkette umstellt, muss Guerreiro vermutlich auf der Linksverteidiger-Position eingesetzt werden.

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Ob Guerreiro auch in der kommenden Saison in manchen Spielen auf dem offensiven Flügel auflaufen darf, hängt maßgeblich davon ab, ob Nico Schulz in seiner zweiten Saison bei Borussia Dortmund der Durchbruch gelingt, der ihm in seinem ersten BVB-Jahr verwehrt blieb. Sollte Schulz für Favre eine starke Option auf dem Linksverteidiger-Posten darstellen, wird Guerreiro vermutlich regelmäßig in der Offensive mitmischen können. (dhe)

 
 

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