Borussia Dortmund gegen Gladbach vor Fans! Watzke: „Fühle eine große Verpflichtung“

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht den Fans von Borussia Dortmund Hoffnung auf eine baldige Rückkehr.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht den Fans von Borussia Dortmund Hoffnung auf eine baldige Rückkehr.
Foto: imago images/Kirchner-Media

Am Samstagabend startet Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach in die neue Bundesliga-Saison. Eigentlich sollte das Topspiel nur vor 300 Zuschauern stattfinden, doch jetzt hat die Politik ganz andere Pläne.

Zuvor hatte bereits Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke angedeutet, dass kurzfristig mehr drin sein könnte. „Ich würde mir den Samstagabend definitiv frei halten“, sagte Watzke zuletzt. Nun findet die Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach wohl doch vor mehreren tausend Zuschauern statt.

Borussia Dortmund: Watzkes Hoffnung wird wahr

„Ich würde mir den Samstagabend definitiv frei halten“, sagte Borussia Dortmund Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der „Bild“. Weiter erklärte der 61-Jährige: „Ich kann es nicht versprechen, aber es könnte ja sein, dass wir es bis dahin hinkriegen und man dann per Losverfahren dabei ist. Ich denke, 20 Prozent wären auf jeden Fall verantwortbar.“ 20 Prozent wären 16.273 Zuschauer, das Westfalenstadion hat eine Kapazität von 82.365 Plätzen. Das wäre ein neuer Rekord in der Corona-Pandemie.

Bislang gab es noch keine einheitliche Richtlinie bezüglich der Zuschauer bei Fußball-Spielen. Das hat sich nun offensichtlich geändert.

Bundesländer beschließen Testphase!

Wie die deutsche Presse-Agentur am Dienstagnachmittag berichtet haben sich die Bundesländer auf eine einheitliche Regelung für die Fanrückkehr geeinigt. Beginnend mit Saisonstart am kommenden Wochenende sollen tatsächlich besagte 20 Prozent der Zuschauer wieder zugelassen werden.

Jedoch handelt es sich dabei zunächst um einen sechswöchigen Probelauf. Anschließend soll erneut beraten werden, wie es weitergeht.

Söders Aussagen ließen schon vorher hoffen

In Sachsen durften beispielsweise schon deutlich mehr Fans wieder ins Stadion. Beim Pokalspiel zwischen Dynamo Dresden und dem Hamburger SV waren es 10.000. Bei RB Leipzig dürfen am 1. Spieltag 8.500 Zuschauer ins Stadion. In NRW waren bislang allerdings nur 300 erlaubt.

Hoffnung machte den Bundesliga-Vereinen schon vorher eine Aussage von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder: „Wir wollen eine einheitliche Regelung für einen Probebetrieb, und möglicherweise könnte der dann auch relativ schnell erfolgen, also zum Start der Bundesliga etwa.“

NRW-Minister äußert sich

Auch der Gesundheitsminister des Landes NRW hat sich nun zu der Thematik geäußert. Gegenüber dem WDR bestätigte Karl-Josef Laumann schon vorher, dass sich die Bundesländer wohl darauf verständigen werden, das eine Stadion-Auslastung von 20 Prozent in der Bundesliga möglich sein werde.

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Organisatorisch überhaupt machbar?

Auf die Klubs könnte damit eine Mammutaufgabe zukommen. Innerhalb von wenigen Tagen müsste man ein Hygienekonzept umsetzen. Außerdem geht es um die Verlosung der Karten. Bei einer begrenzten Anzahl von Tickets findet kein offener Verkauf statt.

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Dortmund arbeitet bereits seit August mit der IT-Firma adesso SE zusammen, um eine Plattform für das Ticket-Losverfahren zu entwickeln. „Ob das dann bis zum ersten Spieltag organisatorisch umsetzbar ist, weiß ich nicht. Da müssen wir natürlich noch mit den zuständigen Gesundheitsämtern sprechen“, so Watzke. Die Hoffnung bleibt.

BVB äußert sich

Mittlerweile hat sich auch der BVB selbst geäußert und bestätigt, dass schon gegen Gladbach wieder Fans im Stadion sein werden. Der Verein rechnet aktuell allerdings nur mit rund 10.000 Zuschauern. „Ich möchte mich bei allen aus der Politik bedanken, die in den vergangenen Wochen an der heutigen Entscheidung mitgewirkt haben“, wird Watzke in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

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„Gleichzeitig fühle ich eine große Verpflichtung, dass wir als Klubs gemeinsam mit den beteiligten Fans mit dieser Probezeit in den kommenden Wochen äußerst verantwortungsvoll umgehen. Die nun genehmigte Teilwiederzulassung von Zuschauern ist jedenfalls ein ganz wichtiger Schritt für alle Fußballfans in Deutschland“, so der Geschäftsführer. (fs)

 
 

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