Borussia Dortmund: Bellingham überragend, auch Meunier stark – so lief das Pflichtspiel-Debüt der Neuen

Jude Bellingham bejubelte seinen Treffer beim Pokalsieg des BVB in Duisburg mit der Geste der "Black Lives Matter"-Bewegung.
Jude Bellingham bejubelte seinen Treffer beim Pokalsieg des BVB in Duisburg mit der Geste der "Black Lives Matter"-Bewegung.
Foto: imago images/Nordphoto

Das Spiel von Borussia Dortmund beim MSV Duisburg in der ersten Runde des DFB-Pokal war das erste Pflichtspiel des BVB in dieser Saison. Daher standen die Neueinkäufe der Schwarzgelben am Montagabend unter besonderer Beobachtung.

Drei Neuzugänge konnte Borussia Dortmund in diesem Sommer vorstellen: Thomas Meunier, Jude Bellingham und Reinier. Die beiden Erstgenannten standen in der Startelf, während der Brasilianer zunächst auf der Bank Platz nahm.

BVB in Duisburg: So schlugen die Neuen sich beim Debüt

BVB-Trainer Lucien Favre schickte in Duisburg eine Dreierkette aufs Feld. Meunier nahm im 3-4-2-1-System die Rolle auf dem rechten Flügel ein, die in der Vorsaison Achraf Hakimi bekleidet hatte.

Von Beginn an wurde der Belgier oft mit ins Spiel einbezogen. Dass seine Mitspieler ihn so häufig auf der rechten Seite suchten, hing womöglich auch damit zusammen, dass auf der gegenüberliegenden Seite ein Spieler ran musste, der mit dieser Position nicht allzu vertraut ist. Weil Raphael Guerreiro spontan wegen einer Zerrung ausfiel, beackerte Thorgan Hazard den linken Flügel.

+++ Duisburg - Dortmund: HIER alle Highlights des Spiels +++

Meunier wirkte nie wie ein Neuling oder Fremdkörper. Es schien, als wäre der Belgier seit Jahren fester Bestandteil dieser Mannschaft. Er lief die rechte Außenbahn rauf und runter, war immer wieder anspielbar und brachte den Ball ein ums andere Mal gefährlich vors Tor – so auch vor dem 2:0 durch Bellingham.

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Bellingham mit bärenstarkem Auftritt

Und da wären wir auch gleich beim zweiten Pflichtspiel-Debütanten von Borussia Dortmund: Jude Bellingham. Sein Treffer war das Sahnehäubchen auf einer starken Vorstellung des 17-Jährigen.

Bellingham lief sich die Lungen aus dem Hals und war DER zentrale Motor des BVB-Spiels. Auch in der Arbeit gegen den Ball überzeugte der Engländer mit robustem Zweikampfverhalten.

Dass Favre sich für Bellingham und gegen Brandt entschied, war ein erster Fingerzeig. Wenn der junge Mittelfeldspieler diese Leistung in den kommenden Wochen und Monaten bestätigt, kann man Borussia Dortmund zum nächsten großen Glücksgriff gratulieren.

Reinier kam in der Schlussphase

Reinier wurde in der 65. Minute eingewechselt. Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 5:0 für den BVB, die Dortmunder waren zudem in Überzahl. Die Messe war längst gelesen. Daher ließ Borussia Dortmund es in der Schlussphase ruhig angehen, so dass Reinier kaum Möglichkeiten hatten, um sein Talent aufblitzen zu lassen.

 
 

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