Dortmund

Bei Borussia Dortmund spricht Michael Zorc ein Transfer-Machtwort: „Das gibt es für mich nicht“

Michael Zorc hat auch in dieser Saison einige Top-Spieler zu Borussia Dortmund locken können.
Michael Zorc hat auch in dieser Saison einige Top-Spieler zu Borussia Dortmund locken können.
Foto: imago images / DeFodi

Dortmund. In den vergangenen Jahren schaffte Michael Zorc es mit seinen Kollegen immer wieder, große Talente zu Borussia Dortmund zu locken.

Jüngstes Beispiel: Erling Haaland. Der 19-Jährige kam im Januar für vergleichsweise schlappe 20 Millionen Euro von RB Salzburg zu Borussia Dortmund und schlug beim BVB sofort ein wie eine Bombe.

Borussia Dortmund: Keine „Königs-Transfers“ für Zorc

Viele Fans sprechen davon, dass der Norweger in dieser Saison der große Königs-Transfer von Borussia Dortmund ist. Doch davon will der BVB-Sportdirektor nichts wissen.

„Das ist eine Diktion, die ich überhaupt nicht mag“, sagt Zorc: „Diese Begriffe kommen nicht aus dem Fußball, für mich gibt es sowas wie einen Königs-Transfer nicht.“

Der Sportdirektor von Borussia Dortmund weiter: „Zum einen wertet das die anderen Spieler ab, und zum anderen bürdet das diesem vermeintlichen Königs-Transfer eine ungeheure Last auf. Wir müssen immer den gesamten Kader als Ganzes betrachten.“

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Viele starke BVB-Neuzugänge

Im Schatten der Haaland-Verpflichtung vergessen viele Fans, dass Borussia Dortmund im vergangenen Sommer einige weitere wichtige Neuzugänge begrüßen durfte.

Mats Hummels kam nach drei Jahren bei den Bayern zurück zum BVB und ließ mit seinen starken Leistungen in ganz Fußball-Deutschland die Frage aufkochen, warum Bundestrainer Joachim Löw den Innenverteidiger aus der Nationalelf gestrichen hatte.

Julian Brandt hatte zwar – wie nahezu alle Dortmunder – zu Saisonbeginn seine Schwierigkeiten. Doch seit dem Winter dreht der Nationalspieler immer mehr auf und fand im Derby gegen Schalke am Samstag den vorläufigen Höhepunkt seinen Form, als er an allen vier Treffern beteiligt war.

Thorgan Hazard ist mit elf Assists einer der Top-Vorlagengeber der Bundesliga. Wurde mit einem Tor und einer traumhaften Vorlage am vergangenen Samstag gegen Schalke zu einem der spielentscheidenden Derbysieger.

Zorc: „Wolfsburg wird schwierig genug“

Königs-Transfers hin oder her – für Zorc steht einzig das kommende Spiel im Fokus der Aufmerksamkeit. „Wir sollten uns nur auf das Spiel gegen Wolfsburg konzentrieren“, sagt der 57-Jährige: „Das wird schwierig genug. Es wird deutlich schwieriger als das Heimspiel gegen Schalke. Wolfsburg ist in einer sehr guten Verfassung. Sie spielen um die internationalen Plätze. Bevor wir über die Partie gegen Bayern München reden, sollten wir erst mal das Spiel in Wolfsburg absolviert haben.“

 
 

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