Borussia Dortmund: Irre Klausel – wenn der BVB anklopft, steht DIESER Manager direkt parat

Markus Kompp träumt anscheinend von einem Engagement bei Borussia Dortmund.
Markus Kompp träumt anscheinend von einem Engagement bei Borussia Dortmund.
Foto: imago images/Kirchner-Media/foto2press

Schön, wenn man noch Träume hat. Borussia Dortmund gehört nun schon seit vielen Jahren zur Fußballelite Deutschlands. Durch die sportlichen Erfolge ist der BVB vor allem zu einer der Top-Adressen für junge Spieler in Europa geworden.

Doch dass Borussia Dortmund auch das Traumziel von Trainern oder Managern ist, zeigt sich nun auch in einer irren Klausel in der dritten Liga.

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Borussia Dortmund: Mannheim-Geschäftsführer bekäme BVB-Freigabe

Waldhof Mannheim hat die zurückliegende Drittliga-Saison im grauen Mittelmaß abgeschlossen und beendete die Spielzeit auf Platz neun. Trotzdem hat man große Träume bei den Mannheimern. Besonders bei Markus Kompp, seines Zeichens Geschäftsführer des SVWM.

Bei den Fans des Vereins ist er nicht unumstritten. Immer wieder fällt der 37-Jährige durch kontroverse Äußerungen auf. Zuletzt vor allem wegen eines möglichen Abbruchs der dritten Liga während der Corona-Unterbrechung.

Nun kommt eine weitere Extravaganz des Geschäftsführers, der seit 2016 im Amt ist, ans Licht. Wie die „Sport Bild“ berichtet, hat sich Kompp extra für Borussia Dortmund eine Klausel in seinen Vertrag schreiben lassen. Sollte der Tag kommen, an dem die Schwarzgelben bei ihm anklopfen, könnte er seinen Vertrag beim Drittligisten beenden und ins Ruhrgebiet wechseln.

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Bei diesen Vereinen war Markus Kompp bereits aktiv:

  • SpVgg Bayreuth, 2010 bis 2012, Geschäftsführer
  • BSV Rehden, 2013 bis 2015, Manager
  • Hansa Rostock, 2015 bis 2016, Sportlicher Leiter und Vorstandsvorsitzender
  • Waldhof Mannheim, 2016 bis heute, Geschäftsführer

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Das Magazin berichtet über die Klausel mit dem Wortlaut: „Der Geschäftsführer erhält die Option zu einer Auflösung des Geschäftsführerdienstvertrages mit einer Ankündigungsfrist von sieben Kalendertagen, sollte dem Geschäftsführer ein Angebot von ,Borussia Dortmund‘ vorliegen.“

+++ Borussia Dortmund: Irre Szene! Die Fans können nicht glauben, was sie da sehen +++

Krompp selbst wollte sich zu der angeblichen Klausel zwar nicht äußern, lobte den BVB aber in den höchsten Tönen. „Borussia Dortmund ist einer der besten Vereine Deutschlands, und ich habe große Hochachtung vor dem, was Herr Watzke & Co die letzten Jahre mit diesem Verein erreicht haben“, erklärte er gegenüber der „Sport Bild“. „Zu Inhalten von Verträgen geben wir weder Bestätigungen noch Dementi heraus, sondern kommentieren diese generell nicht.

Zorc hört 2022 auf – und dann?

Womöglich hofft Kompp auf den Sommer 2022. Dann hört bei Borussia Dortmund Michael Zorc als Sportdirektor auf. Der BVB würde einen Nachfolger in einer Manager-Position brauchen. Jedoch darf man getrost davon ausgehen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Kompp dann bei den Dortmundern auf dem Zettel steht.

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Vieles deutet darauf hin, dass Sebastian Kehl, aktuell Leiter der Lizenzspielerabteilung, Zorc in zwei Jahren beerben wird. Bis dahin hat aber auch Kompp noch Zeit, weiter auf sich aufmerksam zu machen. (mh)

 
 

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