Dortmund

BVB-Profi Mario Götze erklärt: Dieses Spiel war der Knackpunkt der Hinrunde für mich – „Es war sehr viel neue Energie zu spüren“

Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Atletico Madrid steht Mario Götze in der BVB-Startelf.
Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Atletico Madrid steht Mario Götze in der BVB-Startelf.
Foto: imago/Nordphoto

Dortmund. Es war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen für Mario Götze.

Der 26-Jährige Offensivmann von Borussia Dortmund wurde nicht zur WM nominiert, auch beim BVB lief es zunächst unter Lucien Favre nicht. Im Interview mit Welt am Sonntag hat er jetzt auf die Hinrunde zurückgeblickt: „Der Beginn der Saison war schon sehr bitter, das muss ich zugeben. Seit ich 18 war, hatte ich, wenn ich nicht verletzt war, immer im Kader gestanden. Aber ich bin davon überzeugt, dass auch diese neue Erfahrung mich im Endeffekt gestärkt hat.“

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Borussia Dortmund: Mario Götze verrät: Dieses Spiel hat mir neuen Aufschwung gebracht

Mario Götze saß die ersten drei Saisonspiele bei Borussia Dortmund auf der Bank, dann kam es noch dicker. Drei Spiele war er nicht einmal im Kader. War ein Vereinswechsel zu diesem Zeitpunkt Thema? „Nein. Ich bin kein Spieler, der so schnell sagt: ‚Ich haue hier ab!’ Ich bin Mannschaftssportler, denke zunächst einmal an das Team und mache keinen Stunk!“

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Augsburg-Spiel: „Das war ein sehr schöner Tag“

Doch dann kam das Spiel gegen den FC Augsburg am siebten Spieltag. Götze wurde 13 Minuten vor Schluss eingewechselt, machte ein Tor und durfte dank Sturm-Partner Paco Alcácer über einen späten Sieg in einem irren Spiel jubeln. Für den Mann, der Deutschland mit seinem Tor in Brasilien zum Weltmeister machte, eines der emotionalsten Erlebnisse seiner Karriere.

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„Gerade wegen der schweren Wochen zuvor. Außerdem spielten wir gegen Augsburg - mit meinem kleinen Bruder Felix. Das war ein sehr schöner Tag, besonders auch, weil wir ein enges, sehr wichtiges Spiel gewonnen haben“, erinnert sich Götze.

Das Erfolgserlebnis gab dem Angreifer neuen Auftrieb. „In den entscheidenden Momenten und nach dem Abpfiff war sehr viel neue Energie zu spüren“, verriet Götze der „Welt am Sonntag“.

Götze: „Hast du Erfolg, ist alles gut – hast du keinen, ist alles schlecht“

Diese positive Energie nahm Götze mit, durfte in der Folge häufig von Beginn an ran und bereitete im Spitzenspiel gegen Gladbach zwei Dortmunder Tore vor. Es läuft wieder bei Mario Götze. Doch der Weltmeister weiß, wie er die Dinge einordnen muss: „Hast du Erfolg, ist alles gut – hast du keinen, ist alles schlecht. Es gibt in unserer Gesellschaft heute oft nur Schwarz und Weiß, Schattierungen dazwischen haben kaum noch Relevanz.“

Wird jetzt das Thema Nationalelf wieder heiß? „Ich habe im Verein Aufgaben. Sie kommen an erster Stelle“, versichert Mario Götze. Gelegentlich schreibe der Profi von Borussia Dortmund mit dem Bundestrainer. „Ich bin da sehr entspannt“, so Götze.

 
 

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