Borussia Dortmund: Heftiger Gegenwind für Favre vom Sky-Experten – „Muss noch viel lernen“

Borussia Dortmund: Gegenwind für Lucien Favre.
Borussia Dortmund: Gegenwind für Lucien Favre.
Foto: imago images/Avanti

Borussia Dortmund feiert in Hoffenheim mal endlich wieder einen Sieg. Noch kurz vor dem Anpfiff hatte Trainer Lucien Favre mit seiner Aufstellung für große Zweifel gesorgt.

Am Ende ging der Plan des Trainers von Borussia Dortmund auf und er konnte einige seiner Stars schonen. Trotzdem schlägt ihm weiter herbe Kritik entgegen.

Borussia Dortmund: Hamann kritisiert Favre

Es war schon vor dem Spiel einer der Aufreger beim BVB. Favre entschied sich dazu, Erling Haaland, Marco Reus, Raphael Guerreiro und auch Roman Bürki auf der Bank zu lassen. Eine Chance für die Spieler, die sich in den letzten Wochen nicht hervortun konnten.

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TSG Hoffenheim – Borussia Dortmund 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Reus (76.)

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Und auch wenn Dortmund ab der 30. Minute das Heft fest in der Hand hatte, merkte man, dass es besonders vorne an Explosivität fehlte. Das änderte sich als der Schweizer Haaland und Reus von besagter Bank einwechselte und das Duo den Sieg besorgte.

Trotz der drei Punkte und dem Fakt, dass er einige seiner Stars nach drei Länderspielen in sechs Tagen schonen konnte, muss sich der Coach erneut Kritik anhören. „Lucien Favre muss noch viel lernen“, erklärte Sky-Experte Didi Hamann im Anschluss an das Spiel.

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Was er meint ist, dass Favre aus seiner Sicht zu wenig auf Spieler aus der zweiten und dritten Reihe vertraue. Hamann zieht dabei den Vergleich zu Bayerns Hansi Flick. „Flick wirft Spieler aus der zweiten und dritten Reihe ins Spiel und gibt ihnen bedingungsloses Vertrauen“, erklärt er und spielt dabei auf die Pokal-Partie unter der Woche in Düren an.

Immer auf die gleichen Spieler fixiert

Die Kritik an Favre gerade nach diesem Spiel verwundert, doch Hamann geht noch einen Schritt weiter in seiner Erklärung. Wenn Favre wechselt, dann würde trotzdem immer auf die gleichen Spieler setzen. Eigene Jugendspieler würden kaum zum Zug kommen. Er rotiere sehr eingeschränkt.

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„Man wird immer wieder Situationen haben, bei denen man fünf oder sechs Stammspieler auf der Bank lassen muss, weil die Belastung zu hoch ist“, erklärt der TV-Experte. Ähnlich wie beispielsweise bei Gio Reyna, den Favre Anfang des Jahres fest im Team verankerte, wünscht er sich in Zukunft diese Entwicklung in allen Mannschaftsteilen.

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Favre geht auf Konfrontation

Favres Reaktion? Abweisung. „Mir ist egal, was der FC Bayern macht, denn wir müssen auf uns schauen“, so Favre nach dem Spiel. Er wolle sich nicht reinreden lassen. Jedes Spiel habe eine andere Geschichte. (mh)

 
 

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