Borussia Dortmund: BVB-Liebling Neven Subotic unterstützt Fan-Boykott – mit scharfen Worten gegen RB Leipzig

Bei Borussia Dortmund ist Neven Subotic immer noch sehr beliebt. Nun steht der Verteidiger beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag.
Bei Borussia Dortmund ist Neven Subotic immer noch sehr beliebt. Nun steht der Verteidiger beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag.
Foto: imago images / Matthias Koch

Obwohl er nicht mehr für Borussia Dortmund spielt, hat Neven Subotic unter BVB-Fans noch immer Legenden-Status.

Nicht nur seine sportlichen Erfolge mit Schwarzgelb, sondern vor allem seine Bodenständigkeit, sein Engagement und seine Fan-Nähe machten ihn zu einem Publikumsliebling bei Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund: Fan-Liebling Neven Subotic unterstützt Fan-Boykott von Union Berlin

Von seinem Interesse für fanpolitische Themen hat Neven Subotic auch in seiner Zeit bei AS Saint Etienne und nun bei Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin nichts eingebüßt.

In einem „Kicker“-Interview stellte sich der Routinier nun in einem kritischen Thema klar hinter die Union-Fans.

Die Fanszene der „Eisernen“ hat angekündigt, das erste Heimspiel der Bundesliga-Geschichte mit einem Stimmungs-Boykott zu beginnen.

Subotic springt Union-Fans zur Seite

Grund ist Gegner RB Leipzig. Idee und Strukturen im Fußball-Projekt von Energydrink-Hersteller Red Bull wird von den Köpenickern – wie von fast allen Anhängern von Traditionsvereinen – strikt abgelehnt.

Nachdem Union-Torwart Rafal Gikiewicz die Fans via Instagram für den angekündigten Boykott kritisiert hatte, springt Ex-BVB-Star Neven Subotic den Anhängern zur Seite.

„Als Spieler wünscht man sich in einer perfekten Welt immer 90 Minuten Vollgas. Aber ich habe auch Verständnis für die Ultras und ihre Position. Ich stelle mich hinter unsere Fans, was das betrifft“, stellt der Ex-Star von Borussia Dortmund im „Kicker“ klar. „Ich bin auch dafür, dass man am besten einen anderen Weg hat, um zu protestieren. Aber ein Protest, der nicht wehtut, kommt meistens nicht so an und ist eher ein Luxusprotest.“

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„Wir hoffen, dass die Nachricht gehört wird und dass das Thema, also wieso protestiert wird, endlich mal ein bisschen mehr Anklang findet - auf nationalem und internationalem Niveau“, sagt Subotic und ergänzt spitzfindige Kritik am Red-Bull-Projekt RB Leipzig: „Ich glaube, die Pläne für die nächsten zehn Jahre sind bei der Fifa schon geschmiedet, und die sehen nicht unbedingt gut aus für Vereine wie Union, die eine reiche Fankultur haben.“

 
 

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