Dortmund

Bei Borussia Dortmund erklärt Sportdirektor Zorc: Darum ließen wir Balerdi gleich wieder gehen

Borussia Dortmund hat sich mit Leonardi Balerdi ein großes Talent geangelt.
Borussia Dortmund hat sich mit Leonardi Balerdi ein großes Talent geangelt.
Foto: dpa

Dortmund. Leonardi Balerdi ist (bisher) der einzige Winter-Neuzugang bei Borussia Dortmund.

Nur zu gerne hätten die BVB-Fans den Youngster schon zum Rückrundenauftakt im Kader gesehen. Doch der Argentinier wird Borussia Dortmund erst mal ein paar Wochen fehlen, weil er die Junioren-Nationalmannschaft seines Heimatlandes bei der U20-Südamerika-Meisterschaft unterstützt.

Borussia Dortmund muss auf Balerdi warten

Viele Anhänger von Borussia Dortmund hatten sich daher gefragt: Warum lässt der Verein den Spieler gleich wieder gehen?

Michael Zorc erklärt: „Die Absprachen waren bereits im Vorfeld so, dass er bei diesem Wettbewerb dabei ist. Das ist ja kein Wald- und Wiesen-Turnier. Der Wettbewerb ist vergleichbar mit der U21-Europameisterschaft bei uns.“

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Außerdem meinte der BVB-Sportdirektor über den Neuzugang: „Er war nur ein paar Tage hier. Da muss man dann auch schauen, ob er überhaupt schon bereit gewesen wäre, zu Beginn der Rückrunde zu spielen. Das ist schließlich ein großer Entwicklungssprung.“

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Zorc: „Balerdi ist ein langfristiges Projekt“

Manch ein Fan hatte geglaubt, dass Borussia Dortmund mit der Verpflichtung von Balerdi auf die angespannte Personalsituation in der Innenverteidigung reagierte. Manuel Akanji wird dem BVB wegen seiner Hüftverletzung noch wochenlang fehlen. Auch Abdou Diallo, Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak waren zuletzt angeschlagen und sind noch nicht wieder bei hundert Prozent.

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Dennoch sagt Zorc über Balerdi: „Das ist für uns ein langfristiges Projekt. Bei der Verpflichtung von Leonardo Balerdi handelt es sich um einen perspektivischen Transfer, der ursprünglich erst für den kommenden Sommer geplant war und nun vorgezogen wird.“

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Das erwartet Balerdi bei der Südamerika-Meisterschaft

Bei der Südamerika-Meisterschaft der U20-Teams in Chile (17. Januar – 10. Februar) trifft Balerdi mit Argentinien in Gruppe B auf Ecuador, Paraguay, Peru und Uruguay. In Gruppe A mischen Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Venezuela mit.

 
 

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