Dortmund

Borussia Dortmund: Klartext von Weigl! BVB-Star räumt mit Vorwürfen auf

Julian Weigl will mit Borussia Dortmund so schnell wie möglich zurück in die Erfolgsspur.
Julian Weigl will mit Borussia Dortmund so schnell wie möglich zurück in die Erfolgsspur.
Foto: imago images / Norbert Schmidt

Dortmund. Es hakt noch bei Borussia Dortmund. Der Saisonstart des BVB war nicht zufriedenstellend, das wissen auch Trainer Lucien Favre und seine Spieler. Einen ganz bestimmten Vorwurf will Julian Weigl aber aus der Welt schaffen.

Mit zwölf Punkten nach sieben Spieltagen liegt Borussia Dortmund auf dem achten Tabellenplatz. In den vergangenen drei Spielen gab’s jeweils nur ein Unentschieden. Das ist zu wenig für den BVB. Das muss auch Weigl eingestehen.

Borussia Dortmund: Weigl will zurück in Erfolgsspur

„Wir haben die vergangenen Spiele zwar nicht verloren, aber sie fühlten sich wie Niederlagen an“, sagte der BVB-Star beim Fantalk: „Natürlich waren die vergangenen Spielen nicht das, was wir uns vorstellen.“

Gleichzeitig stellte Weigl klar: „Aber wir sind nur vier Punkte hinter dem Ersten. Jetzt kommen viele schwierige Spiele. Für uns ist es jetzt wichtig, in diesen Spielen viele Siege zu holen und zurück in die Spur zu kommen. Wir haben vor der Saison ein klares Ziel ausgegeben. Wir wollen um die Meisterschaft mitspielen, und das ist auch nach wie vor unser Ziel.“

„Die Automatismen fehlen“

Im Sommer hatten die BVB-Fans noch die vielen Top-Neuzugänge gefeiert. Doch Julian Brandt, Thorgan Hazard oder Nico Schulz starteten bei Borussia Dortmund bisher noch nicht so durch wie erhofft. Laut Weigl liege das auch Blessuren, die die Spieler außer Gefecht setzten.

„Wir haben uns grundsätzlich im Sommer sehr gut verstärkt mit erfahrenen Bundesligaspielern. Aber wir müssen noch ein wenig besser zusammenfinden“, so Weigl: „Wir hatten auch Pech mit einigen kleineren Verletzungen, durch die manch einer zurückgeworfen wurde. Da fehlen dann die Automatismen, die in der vergangenen Saison ab einem gewissen Zeitpunkt sehr gut gegriffen haben.“

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Während Schulz wochenlang wegen einer Fußverletzung aussetzen musste, plagte Hazard sich zu Saisonbeginn mehrere Wochen mit einer Rippenprellung herum und Brandt verpasste zwei Spiele wegen Adduktorenproblemen.

Weigl räumt mit Vorwurf auf

Zudem wurde Weigl mit einem Vorwurf konfrontiert, den der BVB sich derzeit regelmäßig gefallen lassen muss. Viele Fans kritisieren die passive Ausrichtung der Dortmunder nach eigener Führung. Ein Fan fragte Weigl, ob Trainer Favre es den Spielern verbiete, bei eigener Führung druckvoll nach vorne zu spielen und auch mal in Eins-gegen-eins-Situationen zu gehen.

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Weigl: „Wir spielen grundsätzlich Ballbesitzfußball, das ist unsere Philosophie. Wir haben zwar auch viele Jungs, die über ein gutes Dribbling verfügen. Manchmal ist es aber schwierig, in die Eins-gegen-eins-Situation zu kommen, wenn der Gegner sehr tief steht. Das Eins-gegen-eins ist grundsätzlich in unserem Spiel vorhanden, aber es war in den vergangenen Spielen etwas zu wenig. Das wissen wir auch.“

Weigl weist aber auch darauf hin: „Es ist nicht immer so einfach, wie es von außen wirkt. Ich saß in den vergangenen Spielen auf der Bank, und da denkt man beim Zuschauen schon mal leicht: ‚Jetzt geh‘ doch mal ins Eins-gegen-eins oder lauf die Linie runter‘. Aber wenn du im Spiel drin bist, dann geht’s unheimlich schnell, und gibt’s sehr viele Sachen, die du intuitiv entscheiden musst.“

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