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Borussia Dortmund: BVB jagt Hazard – doch diese Worte machen wenig Hoffnung

Gegner oder Teamkollegen in der kommenden Saison? Jadon Sancho von Borussia Dortmund und Gladbachs Thorgan Hazard.
Gegner oder Teamkollegen in der kommenden Saison? Jadon Sancho von Borussia Dortmund und Gladbachs Thorgan Hazard.
Foto: dpa

Dortmund. Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem Ersatz für Christian Pulisic (20), den es im Sommer in die Premier League zum FC Chelsea zieht. Ganz oben auf dem Zettel der BVB-Verantwortlichen soll Gladbach-Star Thorgan Hazard (26) stehen.

Ein einseitiger Flirt ist es offenbar nicht. So sollen sich Borussia Dortmund und der belgische Nationalspieler nach „Kicker“-Informationen bereits über einen Wechsel einig sein. Doch jetzt droht der Transfer im Sommer zu platzen.

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Borussia Dortmund: Scheitert der Hazard-Wechsel an dieser Summe?

Grund: Die finanziellen Vorstellungen der beiden Vereine liegen offenbar zu weit auseinander. Im Gespräch ist eine Gladbacher Forderung von 40 Millionen Euro.

Borussia Dortmund soll allerdings nicht bereit sein, mehr als 25 Millionen Euro für Thorgan Hazard hinzublättern. Schließlich läuft der Vertrag des Flügelflitzers in Gladbach nur noch bis Juli 2020.

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Gladbach-Manager Max Eberl bleibt im Hazard-Poker „sehr entspannt“

Sollte der BVB sein finanzielles Angebot im Poker um Thorgan Hazard nicht aufbessern, müssen sich die Fans von Borussia Dortmund wohl noch ein weiteres Jahr gedulden, bis der Belgier ablösefrei wechseln kann.

Darauf deuten die Aussagen von Max Eberl bei der Pressekonferenz vor dem Spiel der Borussia gegen RB Leipzig hin: „Thorgan ist ein Top-Spieler. Ein Verein ist interessiert an unserem Top-Spieler, und dann muss man schauen, ob man eine Lösung finden kann oder nicht“, so der Gladbach-Manager.

Eigentlich dürfte sich Borussia Mönchengladbach die zweistellige Millionensumme nicht entgehen lassen. Aber Eberl betont: „Wenn es am Ende eben nicht passt, dann haben wir nächste Saison einen Top-Spieler hier bei uns. Deshalb bin ich da sehr entspannt.“

Borussia Dortmund hat es vorgemacht

Dieses Verhalten im Poker um einen bald auslaufenden Vertrag dürfte den Fans von Borussia Dortmund nur zu bekannt vorkommen. Denn der BVB hat es selbst vor sechs Jahren selbst vorgemacht.

Damals wollten die Bayern Robert Lewandowski vom Rivalen aus Dortmund loseisen. Doch Hans-Joachim Watzke und Co. blieben hart und nahmen in Kauf, dass der Pole ein Jahr später ablösefrei zum Rekordmeister wechselt. Ein ähnliches Szenario könnte nun auch im Fall Thorgan Hazard blühen. sollte sich eine der Parteien nicht bewegen.

 
 

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