Borussia Dortmund: Wut-Ansage von Bürki! „Können Bayern schlagen, aber…“

Roman Bürki hat bei Borussia Dortmund nach der Pleite gegen Hoffenheim deutliche Worte gefunden.
Roman Bürki hat bei Borussia Dortmund nach der Pleite gegen Hoffenheim deutliche Worte gefunden.
Foto: imago images/Sven Simon

Das hatte Lucien Favre sich bei Borussia Dortmund am abschließenden Bundesliga-Spieltag wohl etwas anders vorgestellt.

Der Trainer erlebte mit dem BVB am Samstagnachmittag ein unrühmliches Ende einer eigentlich erfolgreichen Bundesliga-Saison. Mit 0:4 verlor Borussia Dortmund gegen Hoffenheim.

Borussia Dortmund geht mit 0:4 baden

Manche Spieler gingen anschließend hart mit sich ins Gericht. Und auch von einigen BVB-Fans gab es nach Abpfiff mal wieder die üblichen Mentalitäts-Vorwürfe.

Doch Favre blieb gelassen und analysierte das Spiel sachlich. „Wir waren nicht gut“, sagte der Trainer von Borussia Dortmund: „Wir waren oft nicht präsent, wir haben zu viele Geschenke verteilt.“

Dann hebt Favre allerdings auch den entscheidenden Punkt hervor. „Wir werden das ziemlich schnell vergessen. Wir haben unser Ziel erreicht.“

Am abschließenden Spieltag einer langen und kuriosen Saison ging es für den BVB sportlich noch nicht mal mehr um die viel zitierte goldene Ananas. Dass seine Spieler sich in einer solchen Situation auf dem Platz nicht zerfleischen, sei ihnen verziehen – zumal Favre einige unerfahrene Youngster von Beginn an spielen ließ.

Der Schweizer sagte: „Wir haben einige Wechsel vorgenommen, haben mit vielen jungen Spielern angefangen."

------------------

BVB-Top-News:

------------------

Bürki: „Haben nicht die Einstellung der Bayern“

Roman Bürki sah das Ganze etwas kritischer. Der Keeper sagte: „Der absolute Wille dagegenzuhalten hat gefehlt. Bei uns stand eine Mannschaft auf dem Platz, die nicht viel Lust hatte. Das geht nicht in Ordnung. Klar war die Anspannung nicht hundertprozentig da, nachdem wir Platz zwei gesichert und das Ticket für die Champions League im Sack hatten. Aber wir haben heute viel zu wenig investiert.“

Bürki weiter: „Wir müssen weiter an unserer Sieger-Mentalität arbeiten, da ist uns Bayern voraus. Das ist einer der Punkte, die fehlen, um ganz oben zu stehen. Dann wirst du halt nur Zweiter. Wir haben den Kader, um die Bayern zu schlagen, aber nicht ihre Einstellung.“

Und Mittelfeld-Motor Axel Witsel meinte. „Es war ein Tag zum Vergessen. Wir haben nicht gemeinsam verteidigt, und wenn manche nicht nach hinten arbeiten, wenn wir nicht als Mannschaft auftreten, dann wird es schwer.“ (dhe)

 
 

EURE FAVORITEN