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Borussia Dortmund: BVB-Fans irritiert über Hakimi-Abgang – „Das kann doch nicht sein!”

Achraf Hakimi verlässt Borussia Dortmund und viele Fans sind erstaunt.
Achraf Hakimi verlässt Borussia Dortmund und viele Fans sind erstaunt.
Foto: imago images / Noah Wedel

Dortmund. Lange drehte sich die Zukunftsfrage von Achraf Hakimi eigentlich nur um die Frage Borussia Dortmund oder Real Madrid. Jetzt gilt auf einmal Inter Mailand als heißester Kandidat.

Fakt ist: Hakimi wird Borussia Dortmund verlassen. Das bestätigte Sportdirektor Michael Zorc. Jedoch wirft ein Detail bei den Fans des BVB Fragen auf.

Borussia Dortmund: Ablöse für den BVB wirklich zu hoch?

Vor dem desolaten Auftritt des BVB gegen die TSG 1899 Hoffenheim, gab Michael Zorc bekannt, dass Hakimi die Dortmunder verlassen werde. Man habe zwar gehofft, den Marokkaner vielleicht noch ein weiteres Jahr ausleihen zu können. Jedoch sei dies nicht im Sinne seines eigentlichen Vereins Real Madrid gewesen.

Die Madrilenen wollen demnach bereits in der kommenden Transferperiode Geld mit einem Verkauf „erlösen“, wie Zorc es am Mikrofon von „Sky“ nannte. Die Verkaufssumme hat es in sich, angeblich sollen die Königlichen ein Angebot über 40 Millionen Euro von Inter angenommen haben – zu viel für Borussia Dortmund.

„Es gab in den vergangenen Tagen eine neue Entwicklung - und die Summe wird sicherlich noch etwas höher ausfallen. Wir haben dann irgendwann festgestellt, dass wir da nicht mitgehen wollen, nicht mitgehen können“, gab der BVB-Sportdirektor zu bedenken.

+++ Alle Hintergründe zum bevorstehenden Inter-Wechsel von Achraf Hakimi +++

Dementsprechend wird die Borussia nicht von ihrem „Matching Right“ Gebrauch machen, welches ihnen erlaubt hätte, ein Angebot in derselben Höhe abgeben zu können.

Unverständnis bei den Fans

Eine Entscheidung, die bei einigen Fans von Borussia Dortmund auf Unverständnis stößt. Ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigt, dass viele Anhänger Hakimi gerne gehalten hätten, auch für diese Summe:

  • „40 Millionen hätte man als BVB machen müssen. Man hat die letzten Jahre gut gewirtschaftet, um das machen zu müssen.“
  • „Das kann doch nicht sein, man hat so viel Geld eingenommen durch Verkäufe.“
  • „Mega schade.“
  • „Ganz ehrlich, 40 Millionen sind zwar heftig. Aber bei der Qualität, die er jetzt schon hat …“

Doch die Ablöse ist wie immer nur eine Seite der Medaille. Denn natürlich wäre es nicht bei den viel zietierten 40 Millionen Euro geblieben. Dem Vernehmen nach soll Hakimi in Mailand bis zu fünf Millionen Euro pro Saison verdienen. Auf den Fünf-Jahres-Vertrag hochgerechnet wären das weitere 25 Millionen Euro gewesen.

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Hinzu wären außerdem die heutzutage üblichen Handgelder und Beraterhonorare bekommen.

Am Ende wird der BVB trotzdem nicht hoffnungslos dastehen. Mit Thomas Meunier hat man bereits einen Ersatz auf der Außenverteidiger-Position verpflichtet – ablösefrei.

Meunier, Piszczek, Morey

Zudem scharrt mit Mateu Morey bereits ein talentierter Außenverteidiger mit den Hufen, hat in den letzten Wochen bereits einige Einsatzminuten sammeln dürfen. Mit ihm, Meunier und dem Kapitän Lukasz Piszczek ist der BVB personell rechts hinten solide aufgestellt. (mh)

 
 

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