Borussia Dortmund: Geisterspiele adé? BVB-Boss Watzke macht Hoffnung

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht den Fans Hoffnung auf eine Rückkehr in den Signal Iduna Park.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht den Fans Hoffnung auf eine Rückkehr in den Signal Iduna Park.
Foto: imago images/Eibner

Die Fans von Borussia Dortmund sehnen sich nach einer Rückkehr in den Signal Iduna Park.

Wegen der Corona-Pandemie fanden die Bundesliga-Spiele von Borussia Dortmund ohne Zuschauer statt. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich jetzt zu einem Ende der Geisterspiele geäußert.

Borussia Dortmund: Watzke macht Fans Hoffnung auf Stadionbesuch

Um die Saison überhaupt zu Ende spielen zu können, musste die Fußball-Bundesliga notgedrungen auf Geisterspiele zurückgreifen. Fans waren in dem Hygiene-Konzept der DFL nicht vorgesehen.

Ein Stadion mit über 80.000 Zuschauern so wie in Dortmund ist einfach ein zu großes Risiko. Das Coronavirus könnte sich bei der Enge auf den Rängen sehr leicht ausbreiten.

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Das ist der Signal Iduna Park

  • Seit 1974 die Heimat von Borussia Dortmund
  • Von 1974 bis 2005 war der Name noch „Westfalenstadion“
  • Wurde bereits mehrfach umgebaut und erweitert
  • Aktuelle Kapazität: 81.365 Plätze
  • Der Signal Iduna Park ist das größte Stadion in Deutschland

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Nachdem die Bundesliga-Saison zu Ende ist, wird über mögliche Lösungen mit Zuschauern diskutiert. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte: „Richtige Großveranstaltungen in der Halle kann es weiterhin nicht geben.“

Allerdings machte er den Fußball-Fans Hoffnung: „Die Bundesliga ist etwas anderes, weil sie draußen stattfindet und Abstandsregelungen eingehalten werden können.“ In der Frage weist Laschet aber auch auf ein politisches Problem hin. Alle 16 Bundesländer müssten eine gemeinsame Lösung finden und die DFL müsse ein neues Konzept vorlegen.

BVB-Boss Watzke rechnet mit Fans – So viele könnten es sein

Deutlich optimistischer ist BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund rechnet bei einer „stabilen Infektionslage“ damit, dass zum Saisonstart im September wieder Fans dabei sein können. Er sei „hoffnungsfroh“, dass man dann „einen kleineren Teil der Zuschauer ins Stadion bekommen werde“, sagte der 61-Jährige am Dienstag.

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Einen vollen Signal Iduna Park wird es in naher Zukunft jedoch nicht geben. Watzke rechnet mit „deutlich weniger als die Hälfte“. Aufgrund der unklaren Situation hat der BVB den Dauerkartenverkauf zunächst nicht aufgenommen.

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Vorbild Ausland für Bundesliga

Die Bundesliga könnte sich dieses Mal ein Beispiel an anderen Ligen im Ausland nehmen. In Dänemark wurde bereits ein Konzept für Spiele mit Zuschauern umgesetzt. Dort wird auf den Rängen im Abstand von einem Meter in alle Richtungen Platz genommen.

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