Dortmund

Borussia Dortmund stellt Zuschauer-Konzept vor – DIESER Punkt schmerzt die Fans besonders

Borussia Dortmund: Sitzplätze statt Ekstase - an dieses Bild müssen BVB-Fans sich leider gewöhnen.
Borussia Dortmund: Sitzplätze statt Ekstase - an dieses Bild müssen BVB-Fans sich leider gewöhnen.
Foto: imago images/Sven Simon

Dortmund. Wenn Ende September in der Bundesliga der Ball rollt, will Borussia Dortmund ein paar tausend Fans die Möglichkeit bieten, wieder die Heimspiele zu besuchen.

Dass der Stadionbesuch bei Borussia Dortmund dann herzlich wenig mit dem gewohnten Erlebnis zu tun hat, skizzieren Dr. Christian Hockenjos (Direktor Organisation) und Matthias Naversnik (Leiter Ticketing) im aktuellen Mitgliedermagazin „Borussia“.

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Borussia Dortmund: Heimspiele vor 15.000 Fans

Weil das Bundesgesundheitsministerium einen Mindestabstand von 1,5 Metern vorschreibt, wird das Stadion des BVB nur zu 14,7 bis 19,7 Prozent ausgelastet sein. Heißt: Statt der üblichen 80.000 Menschen werden in der kommenden Saison zunächst nur maximal 15.000 Zuschauer die Spiele von Borussia Dortmund im Stadion verfolgen können.

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Borussia Dortmund hat bereits einen konkreten Plan mit einigen Eckpunkten entwickelt – einer dieser Punkte wird BVB-Fans ganz besonders schmerzen.

  • Ab dem Betreten des Stadions bis zum Erreichen des Sitzplatzes müssen die Zuschauer Nasen- und Mundschutz tragen. Am Sitzplatz dürfen die Zuschauer ihre Masken absetzen.
  • Jeder Zuschauer muss beim Ticket-Kauf seinen Namen sowie eine Telefonnummer und Emailadresse hinterlassen, damit mögliche Infektionsketten nachverfolgt werden können.
  • Die Zuschauer sollen in mehreren verschiedenen Zeitfenstern ins Stadion gelassen werden. Diese Zeitfenster betragen jeweils 15 Minuten und sind auf den Tickets vermerkt. Los geht es bereits 90 Minuten vor Anpfiff.
  • Nur jedes zweite Drehkreuz wird in Betrieb genommen, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können.
  • Jede zweite Sitzreihe muss frei bleiben. Zudem müssen die zwei Plätze rechts und links neben jedem Zuschauer frei bleiben. Ausnahme: In den Unterrängen dürfen Freunde und Familienangehörige weitgehend nebeneinander sitzen.
  • Und zu guter Letzt folgt der Punkt, der die Fans von Borussia Dortmund ganz besonders schmerzt: Die Südtribüne muss bestuhlt werden.

Der Anblick von Sitzschalen auf der größten Stehplatztribüne Europas ist den BVB-Fans ein gewaltiger Dorn im Auge. Doch Borussia Dortmund bleibt derzeit keine andere Wahl. (dhe)

 
 

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